Die 34 besten Sehenswürdigkeiten in Berlin

Die fünf Museen auf der Museumsinsel Berlin bilden einen der wichtigsten Museumskomplexe der Welt (Foto: Bigstock)

Wusstet Ihr, dass es in der Deutschen Hauptstadt mehr als 140 Museen und mehr als 1.400 Brücken gibt? Außerdem findet  man mehr als 100 Sehenswürdigkeiten in Berlin.

Für jeden Geschmack und jedes Alter gibt es in Berlin unterschiedliche Sehenswürdigkeiten zu erkunden. So kann man die berühmten historischen Gebäude ansehen und in den Museen viel über die Deutsche Geschichte erfahren. Obwohl man auf den Straßen nicht mehr viel von der Berliner Mauer erkennen kann, ist die Teilung der Stadt in zahlreichen Ausstellungen aufgearbeitet. Auch die legendäre Party- und Clubszene Berlins ist schon alleine eine Reise wert.

Egal in welchem Stadtbezirk ihr euch gerade aufhaltet, es liegen kulturelle sowie historische Attraktionen nahe beieinander. Oft lassen sich die nachfolgend genannten Sehenswürdigkeiten zu einer persönlichen Route kombinieren.  Mit ein wenig Planung, könnt ihr nach einer erhellenden Sightseeing-Tour abends direkt ins Partyleben eintauchen oder den Tag bei einem kühlen Bier in einem Biergarten ausklingen lassen.

Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten in Berlin

1. Reichstag

Mehr als eine Million Besucher besichtigen die Jahr für Jahr die Dachterrasse und Kuppel des Reichstages.
Mehr als eine Million Besucher besichtigen die Jahr für Jahr die Dachterrasse und Kuppel des Reichstags (Foto: Bigstock)

Der Reichstag wurde 1884–1994 von Paul Wallot erbaut und ist Sitz des Deutschen Bundestages oder der Bundesregierung. Mit seiner neuen transparenten Kuppel wurde der Reichstag einer der größten Publikumsmagnete Berlins. Seine bunte Vergangenheit spiegelt die Turbulenzen der deutschen Geschichte seit dem 19. Jahrhundert wieder.

Die transparente Kuppel des Berliner Reichstags
Die transparente Kuppel des Berliner Reichstags (Foto: Bigstock)

Von 1994 bis 1999 wurde der Reichstag vom Architekten Sir Norman Forster umgebaut und erweitert. Er entschied sich für eine zugängliche transparente Kuppel, die man durchgehen und bei politischen Entscheidungen zusehen kann. Ganz nach dem Motto: „Wir (die Regierung) wollen zeigen, dass wir nichts zu verbergen haben“. Unter http://www.smart-travel-germany.com/berlin.html finden Sie weitere Informationen zu diesem monumentalen Gebäude.

Reichstag Berlin
Platz der Republik 1, 11011 Berlin
www.bundestag.de/besucher

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2. Friedrichstrasse

Die Friedrichstrasse ist heute DIE Flaniermeile in Berlin
Die Friedrichstrasse ist heute DIE Flaniermeile in Berlin (Foto: Bigstock)

Dies ist die legendärste Straße der ganzen Stadt. Sie verbindet die Architektur des Neuen Berlins mit der Tradition der „Goldenen Zwanziger“. In den zwanziger Jahren befanden sich in der 3,5 km langen Straße Vergnügungspaläste, Cafés, Theater und Varietétheater wie der berühmte „Wintergarten“.

Nach der Teilung der Stadt durchbrach auch die Berliner Mauer diese Straße. Der weltbekannte Checkpoint Charlie befand sich an der Grenze der Bezirke Kreuzberg und Mitte und damit an der Grenze zwischen Ost- und Westberlin. Nicht nur Besucher, sondern auch die Mitarbeiter der neuen, schicken Büros, Agenturen und Medienzentren genießen den urbanen Geist und das New Yorker Flair der neuen Friedrichstraße.

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3. Checkpoint Charlie

Checkpoint Charlie, Berlin
Checkpoint Charlie, Berlin (Foto: Bigstock)

Von 1961 bis 1990 war der Checkpoint Charlie der einzige Grenzübergang für die Alliierten, Ausländer, Diplomaten und Beamte der DDR. Und es war der Ort, an dem sich sowjetische und amerikanische Panzer gegenüberstanden und Schauplatz spektakulärer Fluchten aus Ost-Berlin nach dem Westen. Hier verlor der DDR-Flüchtling Peter Fechter am 17. August 1962 sein Leben, als er vor den Augen westlicher Beobachter verblutete.

Der berühmteste Grenzübergang Berlins war der dritte durch die Amerikaner genutzte alliierten Kontrollpunkte. Die Namen wurden gemäß dem Buchstabieralphabet vergeben. Demnach bekam der Checkpoint an der Friedrichstraße den Namen „Charlie“. Der Grenzübergang in Helmstedt erhielt den Namen „Alpha“ und der Kontrollpunkt am Autobahnübergang Dreilinden wurde „Bravo“ genannt.

Heute ist der Checkpoint Charlie eine Touristenattraktion und eine der best besuchten Sehenswürdigkeiten in Berlin.

Checkpoint Charlie
Friedrichstraße 43-45, 10117 Berlin
www.mauermuseum.de

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4. Berliner Dom

Der Berliner Dom im Stadtteil Mitte
Der Berliner Dom im Stadtteil Mitte (Foto: Bigstock)

Dieses beeindruckende Gebäude war einst die Hofkirche der Hohenzollern-Dynastie. Er wurde auch als eine protestantische Antwort auf den Petersdom in Rom konzipiert und während der Regierungszeit von Kaiser Wilhem II Ende des 19. Jahrhunderts erbaut.

Nach umfangreichen Schäden am Gebäude im Zweiten Weltkrieg fand zwischen 1975 und 1993 ein vereinfachter Wiederaufbau statt. Die Tauf- und Heiratskapelle enthält das Altarbild „Pfingstwunder“ von K. Begas the Elder. In der Königsgruft der Hohenzollern gibt es rund 100 Ruhestätten aus fünf Jahrhunderten.

Berliner Dom
Am Lustgarten, 10178 Berlin
www.berlinerdom.de

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5. Alexanderplatz

Der Alexanderplatz ist der berühmteste Platz in Berlin
Der Alexanderplatz ist der berühmteste Platz in Berlin (Foto: Bigstock)

Die Berliner nennen ihn liebevoll „Alex“ und es ist der berühmteste Platz in Berlin. Er wurde im Zweiten Weltkrieg fast vollständig zerstört und in den 1960er Jahren zu einer weitläufigen Fußgängerzone erweitert. Auf dem Platz befindet sich der große Fernsehturm, der Brunnen der internationalen Freundschaft und die Weltzeituhr. Im Südwesten befindet sich der Park am Fernsehturm mit dem Neptunbrunnen, Marienkirche und dem Rotem Rathaus.

Mit täglich mehr als 360.000 Passanten ist der Alexanderplatz einer der belebtesten Plätze in ganz Europa. Hier tummeln sich täglich mehr Besucher als in der City West um den Kurfürstendamm und die Tauentzienstraße. Er ist ein beliebter Ausgangspunkt für Touristen, weil sie von S-Bahn und U-Bahn aus viele Sehenswürdigkeiten wie den Fernsehturm, das Nikolaiviertel sowie das Rote Rathaus erreichen können.

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6. Fernsehturm

Der Berliner Fernsehturm am Alexanderplatz
Der Berliner Fernsehturm am Alexanderplatz (Foto: Bigstock)

Mit einer Höhe von 368 Metern ist der Berliner Fernsehturm das höchste Gebäude in Berlin und eine der größten Attraktionen. Mit über einer Million Besuchern zählt er den beliebtesten Sehenswürdigkeiten in Berlin und ganz Deutschland.

Der „Fernmeldeturm 32“ dient neben seiner Hauptfunktion als Rundfunksender für Hörfunk und Fernsehen als Aussichtsturm. Wer zur Aussichtsplattform in 203 Metern Höhe hinauffährt, hat vom Drehrestaurant einen unvergesslichen Blick über die ganze Stadt.

Fernsehturm Berlin
Panoramastraße 1A, 10178 Berlin
tv-turm.de

7. Brandenburger Tor

Das Brandenburger Tor ist das Wahrzeichen von Berlin
Das Brandenburger Tor ist das Wahrzeichen von Berlin (Foto: Bigstock)

Das Brandenburger Tor ist das wahre Symbol der Stadt. Da es sich im Niemandsland direkt hinter der Mauer befand, wurde es auch zum Symbol der Teilung der Stadt. Nach dem Fall der Mauer wurde das Tor am 22. Dezember 1989 wiedereröffnet. Es ist einfach unglaublich, durch dieses riesige historische Gebäude zu gehen.

Glücklicherweise ist das Brandenburger Tor seit dem 22. Oktober 2002 für Autos, Taxis und Busse geschlossen. So kann man jetzt besser die erneuerte Schönheit des Pariser Platzes genießen. Er verbindet das Brandenburger Tor und den herrlichen Boulevard „Unter den Linden“.

8. Unter den Linden

Die Allee Unter den Linden in Berlin
Die Allee Unter den Linden in Berlin (Foto: Bigstock)

Die Allee Unter den Linden wird als der Pracht-Boulevard von Berlin bezeichnet. Die Straße war ursprünglich von Bäumen umgeben, was jedoch nicht immer so war. Hitler ordnete an, die Linden zu fällen, um die Straße zu verbreitern und in die Ost-West-Achse zu integrieren. Bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges war die Straße jedoch eine Ruine. Heute kann man diesem dunklen Teil der Geschichte nicht mehr viel zu erkennen. Unter den Linden wurde wunderschön und gut ausgebaut und rekonstruiert.

9. Die Museumsinsel

Museumsinsel, Berlin
Mit 2,4 Millionen Besuchern im Jahr ist die Museumsinsel eine der Hauptattraktionen von Berlin (Foto: Bigstock)

Wenn man bedenkt, dass es in Berlin mehr als 140 Museen gibt, ist diese Gegend nur ein kleiner Teil davon. Das auf der Museumsinsel gefundene Museum ist jedoch ein einzigartiges Kulturerbe, das fünf bedeutende Museumsgebäude zu einem heterogenen, aber harmonischen Ensemble an der Spree vereint. Der älteste Museumskomplex Berlins wurde im Zweiten Weltkrieg zu mehr als 70% zerstört. Die mühsame Restaurierung ist noch lange nicht abgeschlossen. Die Insel enthält die folgenden fünf Gebäude:

„Neues Museum“, erbaut 1843-1859, um das Alte Museum zu entlasten. Das Interior Design präsentiert die Geschichte der Menschheit. Es ist in historischen Stilen dekoriert, die sich direkt auf die ausgestellten Objekte und die Epochen beziehen, die sie repräsentieren.

„Alte Nationalgalerie“, erbaut 1867-1976 als „Tempel der Wissenschaften“. Das Gebäude mit seiner großen Außentreppe und der Bronzestatue von Friedrich Wilhelm IV. auf dem Pferderücken, wurde in den 1950er Jahren wieder aufgebaut und wird seit 1997 aufwendig restauriert.

Das Alte Museum in Berlin, ein Bauwerk von Karl Friedrich Schinkel
Das Alte Museum in Berlin, ein Bauwerk von Karl Friedrich Schinkel (Foto: Bigstock)

„Altes Museum“, erbaut 1830. Das Innere, vor allem die gewölbte Rotunde, schafft eine wunderbare Atmosphäre für die ausgestellte Skulptur und die Sammlung antiker Kunstwerke.

„Bodemuseum“, erbaut Ende des 19. Jahrhunderts. Mit seiner imposanten Kuppel und der prächtigen Eingangshalle scheint das Gebäude die Spree wie ein Schiff zu durchqueren. Im Inneren befinden sich mehrere Räume, die individuell in einem der ausgestellten Epoche entsprechenden Stil gestaltet werden.

„Pergamonmuseum“, 1930 erbaut, 100 Jahre nach dem ersten Bau dieser Insel. Es enthält das römische Tor von Milet, den Altar des Zeus von Pergamon und die Prozessionsallee und das Tor von Ishtar von Babylon.

Wenn Sie jedoch mehr Museen als diese vier alleine sehen möchten, empfehle ich Ihnen den „3-tägigen Museumpass“, der 12 EUR kostet (ermäßigt: 6 EUR). Damit können Sie an drei aufeinanderfolgenden Eröffnungstagen 70 der 140 Museen besuchen.

www.museumsinsel-berlin.de

10. Der Gendarmenmarkt

Gendarmenmarkt, Berlin
Gendarmenmarkt, Berlin (Foto: Bigstock)

Der Gendarmenmarkt gilt als einer der schönsten Plätze Europas, ein Muss für jeden Touristen. Das rund 3,3 Hektar große Areal wird von drei beeindruckenden historischen Gebäuden umrahmt: das „Konzerthaus“, der „Deutsche Dom“ und der „Franzoesische Dom“.

Der Platz wurde ab 1688 nach den Plänen von J.A. Nering erbaut. Er war ursprünglich als Linden Markt, dann Friedrichstädtischer Markt oder Neuer Markt bekannt. Da der Platz 1736–82 von einem kurassierischen Regiment „gens d’arms“ mit Wachkisten und Stallungen genutzt wurde, entstand der Name Gendarmenmarkt. Ab 1777 wurde der Platz nach einheitlichen Plänen von Georg Christian Unger entwickelt. Er wurde im Zweiten Weltkrieg stark beschädigt. Anlässlich des 250-jährigen Bestehens der Akademie der Wissenschaften in Preußen wurde er in „Platz der Akademie“ umbenannt. 1991 wurde der vorherige Name wiederhergestellt.

11. Konzerthaus

Das Konzerthaus, Berlin
Das Konzerthaus, Berlin (Foto: Bigstock)

Das Konzerthaus ist das von Karl Friedrich Schinkel errichtete neue Gebäude, das das 1817 von Karl Gotthard Langhans errichtete Nationaltheater von 1800–02 ersetzt, das 1817 niedergebrannt wurde. Die Konzeption des Konzerthauses integriert die Überreste des rechteckigen Gebäudes von Langhan und fügt einen höheren hinzu , breiteres, giebelförmiges Solidium in der Mitte, komplett mit einer ionischen Säulenhalle, die nach vorne ragt.

Nach seiner Zerstörung im Zweiten Weltkrieg wurde das Gebäude zunächst nur gesichert und die systematische Restaurierung des ursprünglichen Entwurfs begann erst 1979. Seit seiner Wiedereröffnung 1984 diente es nicht als Theater, sondern als Konzertsaal.

12. Der Deutsche Dom

Der Deutsche Dom in Berlin
Der Deutsche Dom in Berlin (Foto: Bigstock)

Der Deutsche Dom wurde zwischen 1701 und 2008 erbaut. Herr Grünberg plante es, und Giovanni Simonetti baute es. Während der Neugestaltung des Gendarmenmarkts von 1780-85 fügte Carl von Gontard den Kuppelturm dem Dom hinzu. Die Kathedrale wurde auch im Zweiten Weltkrieg zerstört. Es wurde jedoch rekonstruiert und umgebaut. Die Wiedereröffnung fand am 2. Oktober 1996 statt, fünf Jahre nach der Wiedervereinigung.

13Der Französische Dom

Der Französische Dom in Berlin
Der Französische Dom in Berlin (Foto: Bigstock)

Die Französische Friedrichstadtkirche wurde 1701-05 von Cayart erbaut. Er entwarf die Kirche für die Berliner Hugenottengemeinde. Von 1780 bis 1785 wurde der imposante Turm zum Französischen Dom. Das erfolgte im Rahmen der Neugestaltung des Gendarmenmarkts nach den Plänen von Unger und Gontard. Im Zweiten Weltkrieg wurde die Kathedrale stark beschädigt. Ab 1977 wurde sie jedoch wieder aufgebaut und umgebaut.

14. Topographie des Terrors

Topographie des Terrors
Topographie des Terrors (Foto: Bigstock)

Mit über 1,38 Millionen Besuchern im Jahr gehört die „Topographie des Terrors” zu den meist besichtigten Sehenswürdigkeiten in Berlin. Das Projekt zeigt in verschiedenen Ausstellungen den Terror in der Zeit des Nationalsozialismus in Deutschland zwischen 1933 und 1945. Das Gelände befindet sich zwischen Potsdamer Platz und S-Bahnhof Anhalter Bahnhof und war das Hauptquartier der Geheimen Staatspolizei (Gestapo).

Topographie des Terrors
Niederkirchnerstraße 8, 10963 Berlin
www.topographie.de

15. Holocaust-Mahnmal

Holocaust-Mahnmal in Berlin
Holocaust-Mahnmal in Berlin (Foto: Bigstock)

Das Denkmal für die ermordeten Juden Europas, kurz Holocaust-Mahnmal genannt, befindet sich gleich neben dem Brandenburger Tor im Stadtbezirk Mitte. Auf rund 19.000 Quadratmetern stehen hier 2.711 unterschiedlich hohe Betonstelen, ein Entwurf vom New Yorker Architekten Peter Eisenman. Ergänzt wird das Mahnmal durch unterirdische Themenräume, die historisches Film- und Fotomaterial zu den Opfern und den Orten der Verfolgung und Vernichtung zeigen.

16. Oberbaumbrücke

Oberbaumbrücke, Berlin
Oberbaumbrücke, Berlin (Foto: Bigstock)

Die Oberbaumbrücke ist wahrlich die schönste Brücke Berlins. Der ehemalige Grenzübergang verbindet die Stadtbezirke Friedrichshain und Kreuzberg. Hinter dem Namen Oberbaum verbirgt sich die alte Funktion des Oberbaums als Berliner Wassertor über die Spree.  Ab dem 13. Jahrhundert verengten im Zuge der Stadtbefestigung Pfähle die Spree um zu verhindern, dass Schiffe ohne Entrichtung des Zollbetrages passieren konnten. Diese Pfahlbauwerke wurde auch als Baum bezeichnet. Im Jahr 1893 wurde der Umbau zur Eisenbahnbrücke beauftragt.

Zum Ende des Zweiten Weltkrieges sprengten Deutschen Truppen in der Schlacht um Berlin große Teile des mittleren Gewölbebogens. Erst nach der deutschen Wiedervereinigung wurde die Brücke aufwendig restauriert und wieder instant gesetzt. Heute ist das Bauwerk eines der bekanntesten Wahrzeichen Berlins. Die zwei markanten 34 Meter hohen Türme, die den mittleren Brückenbogen überspannen, sind beliebte Motive für Fotos und Postkarten.

17. Die Neue Synagoge Centrum Judicaium

Die Neue Synagoge im Ortsteil Mitte
Die Neue Synagoge im Ortsteil Mitte (Foto: Bigstock)

Die Neue Synagoge im Ortsteil Mitte ist der Hingucker in der Oranienburger Straße, eine der beliebtesten Straßen in Berlin. Die Neue Synagoge von 1866 hat zwar die Pogromnacht von 1933 überstanden, wurde aber im Zweiten Weltkrieg zerstört. Das restaurierte Gebäude heißt heute Centrum Judaicum ist heute eine Informationsstelle und beherbergt eine Ausstellung zur Geschichte der Synagoge.

Neue Synagoge
Oranienburger Str. 28-30, 10117 Berlin
www.centrumjudaicum.de

18. Schloss Charlottenburg

Schloss Charlottenburg, Berlin
Schloss Charlottenburg, Berlin (Foto: Bigstock)

Das Schloss Charlottenburg gab den Ortsteil Charlottenburg seinen Namen. Ab 1695 wurde es für Sophie Charlotte, der Ehefrau des Kurfürsten Friedrich III. im Dorf Lützen gebaut. Ihr zu Ehren wurde Lützen in Charlottenburg umbenannt. Das Schloss kann besichtigt werden. Genauso sehenswert wie das Schloss ist der Schlosspark. Er wurde ursprünglich 1695 angelegt. In einem Mausoleum ruht die jung verstorbene Königin Luise. Weitere Gebäude im Park sind das Belvedere und der Neue Pavillon. Alle diese Gebäude können besichtigt werden.

19. Jüdisches Museum

Das Jüdische Museum, Berlin
Das Jüdische Museum, Berlin (Foto: Bigstock)

Schon die Architektur des Jüdischen Museums ist außergewöhnlich. Ein modernes Gebäude in der Form eines kaputten Davidsterns und ein altes Kammergericht aus dem Jahr 1736 bilden das Ensemble. Innen erwarten Sie 2000 Jahre deutsch jüdische Geschichte. Beklemmend und erschreckend ist der Holocaust Tower.

20. Tiergarten

Der Tiergarten ist das grüne Herz Berlins
Der Tiergarten ist das grüne Herz Berlins (Foto: Bigstock)

Der Tiergarten ist der größte Park in Berlin und vergleichbar mit dem Central Park in New York und dem Hyde Park in London. Er war ein ehemaliges Jagdrevier der Kurfürsten – daher der Name. Es gibt drei Dinge, die ihr dort unbedingt machen solltet. Die Siegessäule besuchen, das Regierungsviertel und das Schloß Schloss Bellevue besichtigen.

21. East Side Gallery

Der Bruderkuss ist wohl das bekannteste Wandbild der East Side Gallery
Der Bruderkuss ist wohl das bekannteste Wandbild der East Side Gallery (Foto: Bigstock)

Jedes Jahr besuchen fast 1 Million Menschen die East Side Gallery zwischen Ostbahnhof und Oberbaumbrücke. Damit ist das längste noch erhaltene Teilstück der Berliner Mauer eines der beliebtesten Sehenswürdigkeiten in Berlin. 118 Künstler und Künstlerinnen aus 21 Ländern gestalteten das 1,3 Kilometer lange Mauerstück und machten es zur längsten Open-Air-Gallery der Welt. Heute gilt die East Side Gallery als Symbol der Freude über die Überwindung der deutschen Teilung und zugleich als historisches Zeugnis des unmenschlichen DDR-Grenzregimes.

www.eastsidegalleryberlin.de

22. Pergamon Museum

Das Pergamonmuseum auf der Museumsinsel, Berlin
Das Pergamonmuseum auf der Museumsinsel, Berlin (Foto: Bigstock)

Eins der faszinierendsten Orte auf Berlin’s Museum Insel ist das Pergamonmuseum. Die Hauptattraktion der Ausstellung ist der Pergamonaltar, nach dem das Museum auch benannt ist. Mit 750.000 Besuchern im Jahr ist es das meistbesuchte Kunstmuseum Deutschlands und verfügt über eine unglaubliche Sammlung historischer Schätze. Zu den weiteren bemerkenswerten Attraktionen im Pergamon zählen das Ishtar-Tor von Babylon, die Mschatta-Fassade eines Wüstenschlosses in Jordanien und das römische Markttor von Milet aus dem 2. Jahrhundert.

23. Siegessäule

Die Siegessäule in Berlin
Die Siegessäule in Berlin (Foto: Bigstock)

Die Berliner Siegessäule befindet sich auf dem Großen Stern im Großen Tiergarten. Die Goldelse, wie sie liebevoll von den Berlinern genannt wird, gehört zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten Berlins. Ursprünglich wurde 60,5 Meter Monument zum Gedenken an die Einigungskriege errichtet. Die Säule trägt die vergoldete Figur der Victoria, die bei schönen Wetter weit über Berlin zu sehen ist.

Im Inneren des Bauwerks führt eine Wendeltreppe mit 285 Stufen zu einer Aussichtsplattform. Von dort aus hat man einen grandiosen Ausblick über den Großen Tiergarten, den Potsdamer Platz, das Brandenburger Tor.

Die Siegessäule am Großen Stern in Berlin
Die Siegessäule am Großen Stern in Berlin (Foto: Bigstock)

24. Kurfürstendamm

Der Ku'damm, Berlins Shopping- und Flaniermeile
Der Ku’damm, Berlins Shopping- und Flaniermeile (Foto: Bigstock)

Der Ku’damm ist Berlins Shopping- und Flaniermeile im Stadtbezirk Charlottenburg-Wilmersdorf. Hier kann man wunderbar einkaufen oder die Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche auf dem Breitscheidplatz besichtigen. Am Kurfürstendamm befinden sich zahlreiche Hotels und Cafes als touristischer Anlaufpunkt in der City West. Wenn ihr vom Breitscheidplatz in Richtung Norden geht, gelangt ihr in wenigen Minuten zum Berliner Zoo und Tiergarten. Auch die Siegessäule, Brandenburger Tor und Fanmeile könnt ihr von hier aus zu Fuß erreichen.

25. Bebelplatz

Bebelplatz, Berlin
Bebelplatz, Berlin (Foto: Bigstock)

Der Bebelplatz ist ein Platz an Berlin Pracht-Boulevard Unter den Linden. Umrahmt wird der geschichtsträchtige Ort vom Opernhaus, dem Prinzessinnenpalais, der Sankt-Hedwigs-Kathedrale, der Alten Bibliothek und dem Alten Palais. Zudem erinnert ein Mahnmal an die Bücherverbrennung der Nationalsozialisten im Jahr 1933.

Das Mahnmal der Bücherverbrennung auf dem Opernplatz
Das Mahnmal der Bücherverbrennung auf dem Opernplatz (Foto: Bigstock)

26. Potsdamer Platz

Potsdamer Platz, Berlin
Potsdamer Platz, Berlin (Foto: Bigstock)

Der Potsdamer Platz verbindet die alte Innenstadt im Osten und dem neuen Berliner Westen. Hier treffen die Ortsteile Mitte und Tiergarten aufeinander. Vor dem Zweiten Weltkrieg war der Potsdamer Platz einer der belebtesten Plätze Europas. Nach den Luftangriffen der Alliierten blieben jedoch fast nur noch Trümmer übrig. Es entstand eine Brache, an der sowjetische, britische und amerikanische Sektor zusammen trafen. Das sogenannte Dreiländereck war sozusagen Niemandsland und Grenzgebiet.

Nach der Maueröffnung entstanden Pläne für die Bebauung des riesigen Areals. Während der 1990er Jahre wurde der Potsdamer Platz zur größten innerstädtischen Baustelle Europas. Es entstanden die modernsten futuristische Bauten wie das Sony Center, der Deutsche Bahn Tower und der Atriuem Tower. Im Theater am Potsdamer Platz findet jedes Jahr die Berlinale statt, daneben befindet sich die Spielbank.

Blick auf das Sony Center, in dem sich Restaurants, Geschäfte, Hotels, ein Konferenzzentrum, Büros, Museen und Kinos befinden
Blick auf das Sony Center, in dem sich Restaurants, Geschäfte, Hotels, ein Konferenzzentrum, Büros, Museen und Kinos befinden (Foto: Bigstock)

Und in den Potsdamer Platz Arkaden kann man schier unendlich einkaufen. Mit dem schnellsten Aufzug Europas fährt man in nur 20 Sekunden auf den 100 Meter hohen Panoramapunkt und hat deinen grandiosen Ausblick über die Stadt. Viele Stadtrundfahrten machen hier Station. Zusammen besuchen rund 100.000 Touristen täglich den  Potsdamer Platz.

potsdamerplatz.de

27. Regierungsviertel

Das Regierungsviertel in Berlin zur blauen Stunde
Das Regierungsviertel in Berlin zur blauen Stunde (Foto: Bigstock)

Nach dem Fall der Berliner Mauer wurde rund um das Reichstagsgebäude ein riesiger Grenzstreifen frei. Auf dem 12.000 m² Gelände wurden drei moderne Gebäude errichtet. So entstanden im sogenannten Spreebogen das „Paul-Löbe-Haus“,  das „Marie-Elisabeth-Lüders-Haus“ und das Jakob-Kaiser-Haus. Zusammen mit dem Reichstag und dem Bundeskanzleramt bildet das Ensemble das größte Regierungsviertel der Welt und eines der schönsten Sehenswürdigkeiten von Berlin.

Besonders abends lohnst sich ein Spaziergang durch das Regierungsviertel von Berlin. Die futuristischen Gebäude werden von Lichtinstallationen angestrahlt. Auch der Reichstag und seine Glaskuppel sind beleuchtet. Dazwischen findet man überall Segmente der Berliner Mauer, die an die Zeit der Teilung Berlins erinnern sollen.

Das Regierungsviertel in Berlin am Spreebogen aus der Vogelperspektive
Das Regierungsviertel in Berlin am Spreebogen aus der Vogelperspektive (Foto: Bigstock)

28. Olympiastadion Berlin

Olympiastadion Berlin vom Maifeld aus gesehen
Olympiastadion Berlin vom Maifeld aus gesehen (Foto: Bigstock)

Das Olympiastadion Berlin befindet sich im Ortsteil Westend und ist das Heimatstadion Fußball-Bundesligisten Hertha BSC. Das Stadion und der umliegende Olympiapark sind ein architektonisches Meisterwerk und war das erste Großbau-Projekt der Nationalsozialisten. Zu den Olympischen Spielen 1936 sollte das Großstadion den Glanz des Dritten Reiches präsentieren. Heute finden neben den sportlichen Veranstaltungen und Fußballspielen auch große Konzertveranstaltung statt.

Das Olympiastadion hat nach dem Umbau von der UEFA den Status eines Fünf-Sterne-Stadions verliehen bekommen.
Das Olympiastadion hat nach dem Umbau von der UEFA den Status eines Fünf-Sterne-Stadions verliehen bekommen. (Foto: Bigstock)

Seit dem Umbau und der Neueröffnung im Jahre 2004 ist das Berliner Olympiastadion eine Touristenattraktion. Rund 300.000 Touristen aus aller Welt machen das Fünf-Sterne-Stadion zu einer der meist besuchten Sehenswürdigkeiten in Berlin. Auf verschiedenen Touren durch das Areal des Olympiastadions und des Olympiaparks werden interessante Führungen durch die Sportgeschichte angeboten. Neben der Hertha-Tour gibt es auch Führungen, auf denen die Geschichte und Architektur des Gebäudes erklärt werden. Eine gute Idee ist auch die Geburtstagstour, bei der 6 bis 12-Jährige Kinder zeigen können, was sie sportlich drauf haben.

olympiastadion.berlin

 

29. Nikolaiviertel

Nikolaiviertel, Berlin
Nikolaiviertel, Berlin (Foto: Bigstock)

Nur einen Steinwurf vom Alexanderplatz entfernt befindet Berlins ältestes Wohnviertel rund um die Nikolaikirche. Das im Zweiten Weltkrieg fast vollständig zerstörte Viertel wurde in den 1980er Jahren wieder aufgebaut. Etliche historische Häuser aus dem 16. bis 18. Jahrhundert wurden nach alten Plänen rekonstruiert. Die wichtigsten sind das Ephraim-Palais, der Gasthof Zum Nussbaum, das Wohnhaus von Gotthold Ephraim Lessing und das Knoblauchhaus. Die Nikolaikirche ist älteste erhaltene Bauwerk Berlins und beherbergt heute ein Museum für sakrale Plastiken.

Am Spreeufer findet man eine Reihe toller Cafes und Restaurants mit Blick aufs  Wasser und dem gegenüberliegenden Berliner Stadtschloss. Zudem starten von der Dampferanlegestelle Nikolaiviertel einige herrliche Spreerundfahrten, die vor allem im Sommer bei Touristen sehr beliebt sind.

Blick aufs Nikolaiviertel mit dem Fernsehturm und Rotem Rathaus im Hintergrund
Blick aufs Nikolaiviertel mit dem Fernsehturm und Rotem Rathaus im Hintergrund (Foto: Bigstock)

30. Zoologischer Garten

Zoologischer Garten
Zoologischer Garten, Berlin (Foto: Bigstock)

Der Berliner Zoo ist der artenreichste Zoo der Welt und der älteste in Deutschland. Ihn gibt es schon an dieser Stelle seit 1844. Außer Affen, Löwen, Elefanten und Co. können Sie auch exotische Tiere im Nachttierhaus beobachten, dass sich im Untergeschoss des Raubtierhauses befindet. Im Dunkeln können Sie verschiedene Tiere beobachten, die in der Abends, wenn alle Besucher den Zoo verlassen haben wird das Licht angeschaltet, die Tiere schlafen dann. Es ist im Nachttierhaus eben etwas anders als bei uns Menschen.

31. Deutsches Spionagemuseum

Foto: www.deutsches-spionagemuseum.de

Das 2015 eröffnete Deutsche Spionagemuseum befindet sich direkt am U-Bahnhof Potsdamer Platz. Mit 342.000 Besuchern im Jahr 2018 gehört es inzwischen zu den Top 10 der beliebtesten Berliner Museen.

Gezeigt werden in einer interaktiven und multimedialen Ausstellung die Geschichte der Spionage und der Geheimdienste weltweit. Insbesondere die Geschichte der Spionage in Berlin während des Kalten Krieges sowie die aktuellen Entwicklungen der Gegenwart bilden die Schwerpunkte des Museums.

www.deutsches-spionagemuseum.de

Foto: www.deutsches-spionagemuseum.de

32. Gedenkstätte Berliner Mauer

Gedenkstätte Berliner Mauer, Berlin
Das 70 Meter lange Stück der Grenzanlage ist als Teil der Gedenkstätte Berliner Mauer erhalten geblieben – By Matthias SüßenOwn work, CC BY-SA 4.0, Link

Nur einen kurzen Fußweg nördlich vom Alexanderplatz befindet sich die Gedenkstätte Berliner Mauer zwischen dem Scheunenviertel und dem Brunnenviertel. Einige der denkwürdigsten Bilder aus den Anfängen der Berliner Mauer wurden hier in der Bernauer Straße aufgenommen, wo sich heute ein Denkmal für diese berühmte Grenze befindet.

Die Mauer ist hier in einer Länge von 70 Metern erhalten, einschließlich des dazwischen liegenden Todesstreifens und eines Wachturms neben der Straße. Dieser gesamte Abschnitt stellt ein ständiges Denkmal für die Maueropfer dar, die zwischen 1961 und 1989 ihr Leben verloren haben. Auf der anderen Seite der Bernauer Straße befindet sich das Besucherzentrum, das die Mauer von der ersten Durchsetzung bis zu ihrer letztendlichen Zerstörung zeigt.

Dienstag-Sonntag von 10.00 – 18.00 Uhr
Das Gedenkstättenareal kann man täglich von 8 bis 22 Uhr besichtigen.

berliner-mauer-gedenkstaette.de

33. Glienicker Brücke

Die Glienicker Brücke in Potsdam
Die Glienicker Brücke in Potsdam (Foto: Bigstock)

Die Glienicker Brücke verbindet die Königstraße in Wannsee mit Potsdam. Quer über die Brückenmitte verläuft die Landesgrenze zwischen Brandenburg und Berlin bzw. die Stadtgrenze zu Potsdam.

Die Brücke nach Potsdam am südwestlichen Zipfel Berlins war nicht nur Kontrollpunkt zwischen West-Berlin und der DDR, sie war gleichzeitig Symbol der Konfrontation zwischen Ost und West, Ort für den Austausch von internationalen Spionen und düstere Kulisse zahlreicher Spionageromane und Filme.

Während der Deutschen Teilung fanden an der Glienicker Brücke drei Agentenaustausche mit insgesamt 40 Personen statt. Deshalb wird die Agentenbrücke auch „Brücke der Spione“ genannt. 2015 wurde hier auch der Film „Bridge of Spies“ gedreht, in dem Tom Hanks die Hauptrolle spielte.

Heute ist sie Mittelpunkt einer heiteren Seenlandschaft, umgeben von malerischen Schlössern und Parkanlagen.

34. DDR Museum

Das DDR-Museum in Berlin-Mitte
Das DDR-Museum in Berlin-Mitte (Foto: Bigstock)

Das DDR-Museum, das 2006 direkt gegenüber dem Berliner Dom eröffnet wurde, ist ein umfassendes Archiv für die Deutsche Demokratische Republik und dokumentiert das Gute, das Schlechte und den regelrechten Kitsch.

Unter anderem können Sie die Einrichtung und Ausstattung einer typischen Wohnung in einem ostdeutschen Plattenturm überprüfen und sehen, wie es war, mit einem Trabant zu fahren.

In 27 Themenbereichen finden Sie Erinnerungsstücke der Freien Deutschen Jugend (FDJ), Aufnahmen ostdeutscher Musik, eine Reproduktion eines Klassenzimmers. Zudem gibt es auch Informationen über die berüchtigte Stasi und ihre Bemühungen, das Leben von Tausenden von Bürgern zu auszuspionieren.