Der Berliner Dom ist ein beliebtes Ziel für Touristen
Der Berliner Dom ist ein beliebtes Ziel für Touristen Foto: Bigstock

50 Dinge, die Du in Berlin unbedingt machen solltest

Was sind die besten Aktivitäten in Berlin? Die Metropole an der Spree zieht jedes Jahr tausende Besucher an. Und das nicht ohne Grund. In der schillernden Deutschen Hauptstadt leben Menschen aus vielen Ländern der Welt. Entweder sind sie hier geboren, zugezogen oder zu Besuch. Für alle gibt es in der multikulturellen Stadt ein schier unendliches Freizeitangebot.

Things to do: Dinge, die man in Berlin machen sollte

Wer Berlin wirklich erleben möchte, der sollte auch Abseits der typischen Sehenswürdigkeiten schauen. Doch was sind denn die Insidertipps für Berlin? Welche Ecken in Berlin sind am beliebtesten? In diesem Artikel sind viele Orte und Aktivitäten aufgelistet, die jeder waschechte Berliner kennt. Jeder Einheimische oder Besucher sollte sie wenigstens einmal im Leben ausprobiert haben.

Was kann man in Berlin machen? Hier ist eine Liste der besten Attraktionen und Sehenswürdigkeiten in Berlin.

1. Auf dem Fernsehturm im drehbaren Restaurant speisen

In der Kuppel des Berliner Fernsehturms befindet sich ein Drehrestaurant für einen 360 Grad Panoramablick
In der Kuppel des Berliner Fernsehturms befindet sich ein Drehrestaurant für einen 360 Grad Panoramablick Foto: Bigstock

Jeder der sich in unserer Stadt aufhält, sollte es einmal machen. Was? Na sich Berlin von oben anschauen und zwar vom Fernsehturm. Das 368 Meter hohe Gebäude auf dem Alexanderplatz bietet einen grandiosen Blick auf Deutschlands Hauptstadt. Schon seit seiner Eröffnung 1968 stehen die Besucher Schlange. Ein Fahrstuhl bringt Sie bequem nach oben. Ein Restaurant, bietet leckere Speisen an.

2. Berlin für junge Leute: Party auf dem RAW Gelände

Kneipen, Biergärten, Konzerte: Das RAW Gelände in Friedrichshain
Kneipen, Biergärten, Konzerte: Das RAW Gelände in Friedrichshain Foto: Bigstock

Vor allem bei jungen Leuten sind die Kneipen, Biergärten, Konzerthallen und Live-Clubs auf dem RAW Gelände in Friedrichshain beliebt. Touristen aus aller Welt pilgern zu dem kultigen 70.000 Quadratmeter großen Areal.

Tagsüber findet man hier auch jede Menge Angebote für Aktivitäten wie z.B. eine Kletter- und eine Skaterhalle. Es gibt diverse Food-Markets, ein Open Air Kino und sogar einen Club mit Schwimmbad. In warmen Sommernächten herrscht hier Partystimmung bis in die frühen Morgenstunden.

Der Cassiopeia Nachtclub mit Subkulturflair & Livemusikprogramm auf dem RAW Gelände
Der Cassiopeia Nachtclub mit Subkulturflair & Livemusikprogramm auf dem RAW Gelände Foto: Bigstock
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3. Festival of Lights besuchen

Der Berliner Dom während des Festavals of Lights Foto: Bigstock

Jedes Jahr im Oktober verzaubert das Festival of Lights Tausende von Berlinern und Nicht-Berlinern. Für mehrere Tage erstrahlen viele bekannte Gebäude in den herrlichsten Farben und manchmal auch in spektakulären Mustern.

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4. Mit dem schnellsten Fahrstuhl Europas fahren

Potsdamer Platz, Berlin
Potsdamer Platz, Berlin Foto: Bigstock

In 20 Sekunden bringt Sie der schnellste Aufzug Europas auf eines der modernen Gebäude am Potsdamer Platz – den Kollhoff Tower. Von dort haben Sie eine grandiose Aussicht über ganz Berlin. Und was zu Essen und Trinken gibt es auch im Café.So lässt es sich leben! Wenn Sie schon mal am Potsdamer Platz sind, sollten Sie sich auch die anderen modernen Bauten anschauen.

Der Potsdamer Platz, der während der DDR-Zeit Niemandsland war, wurde Ende der 90er Jahre neu gestaltet. Imposant ist vor allem das Sony Center. Aber der Potsdamer Platz hat noch mehr zu bieten. Filmfans zieht es zum Filmmuseum und den Boulevard of Stars, das Berliner Pendant zum Walk Of Fame. Die Kids dürfte das Legoland Discovery Centre interessieren. Die Potsdamer Arkaden laden zum Shopping ein.

5. Berlin vom Funkturm aus fotografieren

Der Funkturm wird von den Berlinern liebevoll der Lange Lulatsch genannt
Der Funkturm wird von den Berlinern liebevoll der Lange Lulatsch genannt Foto: Bigstock

Zugegeben, er erinnert schon ein bisschen an den Eiffelturm, doch der Lange Lulatsch, wie er im Berliner Volksmund heißt, ist ein echter Berliner. Errichtet wurde er 1926 anlässlich der dritten Funkausstellung. Er ist 146,7 Meter hoch und bietet wunderschöne Ausblicke auf unsere Stadt. Gleich nebenan liegen die Messehallen, wo die Funkausstellung immer noch jedes Jahr im August oder September stattfindet.

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6. Mit dem U-Bahn-Cabrio durch Berlins Untergrund fahren

Das U-Bahn-Cabrio in Berlin
Das U-Bahn-Cabrio in Berlin Foto: Michael F. Mehnert – Own work, CC BY-SA 3.0, Link

Das U-Bahn-Cabrio sieht aus wie ein Rollercoaster im Hollywood Filmpark. Doch diesmal führt die Tour durch den Berliner Untergrund. Auf dieser ungewöhnlichsten Stadtrundfahrt durch Berlin fahren die Gäste zwei Stunden die Strecken der U-Bahn entlang. Das Besondere daran ist, dass der Zug kein Dach hat. Die Strecken sind nur für die Tour beleuchtet und an jedem Bahnhof bekommt man eine passende Geschichte erzählt. Start- und Endpunkt der Cabrio-Tour ist der U-Bahnhof Deutsche Oper im Stadtbezirk Charlottenburg.

7. Feiern auf der Admiralbrücke

Nichts geht über einen lauen Sommerabend auf der Admiralbrücke in Berlin-Kreuzberg. Die berühmt berüchtigte Party-Brücke ist einer der populärsten und angesagtesten Treffpunkte für Hipsters sowie Touristen. Mit einem Bier vom Späti in der Hand kann man hier den neuesten Songs junger Musiker lauschen.

Wenn dann die Sonne über dem Landwehrkanal versinkt, verbreitet sich ein unvergessliches Gefühl von Großstadtromantik. Wer etwas länger hier verweilen möchte, kann sich eine der besten Pizzen Berlins bei Il Casolare bestellen. Das italienische Restaurant liefert bis zur Brücke, doch dauert die Bestellung mindestens eine Stunde.

8. Mit dem 100er Bus fahren

Der 100er Bus fährt an den bekanntesten Sehenswürdigkeiten vorbei
Der 100er Bus in Berlin fährt an den bekanntesten Sehenswürdigkeiten vorbei Foto: Bigstock

Eine Sightseeing Tour mit dem 100er ist ein Muss und dazu noch billig (für den Preis eines normalen Tickets). Der 100er fährt vom Zoo zum Alexanderplatz und kommt an den beliebtesten und bekanntesten Sehenswürdigkeiten vorbei. Siegessäule, Reichstag, Tiergarten, Unter den Linden, Der 200er fährt fast die gleiche Strecke, nur passiert er auch den Potsdamer Platz und endet am Volkspark Friedrichshain.

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9. Den größten Dinosaurier der Welt, im Naturkundemuseum besuchen

Die Dinosaurier-Austellung im Naturkundemuseum in Berlin
Die Dinosaurier-Austellung im Naturkundemuseum in Berlin Foto: Bigstock

Der Brachiosaurus Brancai ist der größte Dinosaurier der Welt, zumindest das was von ihm übrigblieb – nämlich sein Skelett. Doch das Museum für Naturkunde, wie es offiziell heißt, hat außer Dinosaurier Skeletten noch mehr zu bieten: Die Geschichte der Evolution, ausgestopfte Tiere, Astronomie zu Klängen bekannter Komponisten, Mineralien, in Alkohol eingelegte Fische und Reptilien. Der Besuch in diesem Museum ist nicht nur etwas für Naturwissenschaftler, sondern für die ganze Familie.

10. Currywurst essen

Currywurst, eine der beliebtesten Berliner Spezialitäten
Currywurst, eine der beliebtesten Berliner Spezialitäten – Foto: Pixabay

Currywurst zu essen ist ein Muss wenn Sie in Berlin sind. Das „Nationalgericht“ der Berliner wurde zum ersten Mal 1949 von Herta Heuwer im Bezirk Charlottenburg kreiert. Es gibt zahllose Currywurst Buden in Berlin. Die bekannteste ist Konnopke’s Imbiss in der Schönhauser Allee im Ortsteil Prenzlauer Berg. Den beliebten Imbiss gibt es seit 1930. Bekannt ist auch Curry 36 am Mehringdamm.

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11. Im KaDeWe shoppen

Das KaDeWe oder Kaufhaus des Westens in Berlin
Das KaDeWe oder Kaufhaus des Westens in Berlin Foto: Bigstock

Das KaDeWe (Kaufhaus des Westens) ist das größte Kaufhaus auf dem Europäischen Kontinent. Schon seit 1907 lockt das Einkaufsparadies in der Tauentzienstraße Besucher an. Ich gebe zu, es ist nicht billig dort zu shoppen, aber nur ein Bummel durch das KaDeWe ist ein Erlebnis, welches Sie nie vergessen werden. Mein Tipp: In der Lebensmittelabteilung im sechsten Stock gibt es Delikatessen aus der ganzen Welt.

12. Schiffsfahrt auf der Spree

Der Berliner Dom vom anderen Spreeufer aus gesehen
Der Berliner Dom vom anderen Spreeufer aus gesehen Foto: Bigstock

Das historische Berlin können Sie am besten während einer Schiffsfahrt auf der Spree erkunden. Beliebt ist die Brückenfahrt auf dem Landwehrkanal und der Spree, die quer durch die Stadt geht. Die Schiffe passieren viele bekannte historische Gebäude, wie den Berliner Dom und den Reichstag. Auch die neuen Regierungsgebäude, die um die Jahrtausendwende entstanden, lernen Sie während der Fahrt kennen.

13. Die Gräber berühmter Berliner auf dem Dorotheenstädtischen Friedhof besuchen

Das Grab von Karl Friedrich Schinkel
Das Grab von Karl Friedrich Schinkel Foto: von Anah from New YorkFlickr, CC BY 2.0, Link

Auf dem Dorotheenstädtischen Friedhof finden Sie viele bekannte Berliner. Die Liste der prominenten und großen Berliner, die hier bestattet worden sind, ist endlos. Ernst Litfaß, der die Litfaßsäule erfand, Karl Friedrich Schinkel, der wohl Berlins bekanntester Architekt war und Gottfried Schadow, der die Quadriga auf dem Brandenburger Tor schuf, sind nur einige Namen. Angelegt wurde der Friedhof 1762. Damals lag er noch vor den Toren Berlins, denn es war verboten die Toten innerhalb der Stadt zu bestatten. Bertolt Brecht und Helene Weigel wohnten und arbeiteten im Haus nebenan. Das Haus ist eine Gedenkstätte und kann besichtigt werden.

14. Den Tiergarten entdecken

Durch den Tiergarten kommt man zur Siegessäule und zum Branderburger Tor
Durch den Tiergarten kommt man zur Siegessäule und zum Branderburger Tor Foto: Bigstock

Der Tiergarten ist der größte Park in Berlin und vergleichbar mit dem Central Park in New York und dem Hyde Park in London. Er war ein ehemaliges Jagdrevier der Kurfürsten – daher der Name. Es gibt drei Dinge, die Sie dort unbedingt machen sollten: Rudern, dem Carillon lauschen und im Gaslaternenmuseum umherwandern. Bei schönem Wetter empfehle ich den Tiergarten mit dem Ruderboot zu entdecken. Der Bootsverleih befindet sich am Neuen See.

Jeden Sonntag Nachmittag um 15.00 Uhr erklingt das Carillon, ein Glockenspiel. Es befindet sich in der Nähe des Haus der Kulturen, auch Schwangere Auster genannt. Abends gibt es nichts Romantischeres, als im Gaslaternenmuseum umher zu wandeln. Das Gaslaternenmuseum hat eine historische Sammlung von Gaslaternen aus ganz Europa und ist kostenlos.

15. Mit der Fähre von Wannsee nach Kladow schippern

Die Bootsanlegestelle in Berlin Kladow
Die Bootsanlegestelle in Berlin Kladow – Foto: Bigstock

Während der Teilung Berlins war der Wannsee, ein beliebtes Ausflugsziel der West-Berliner. Auch heute hat er von seiner Beliebtheit nichts verloren. Viele Ausflugsdampfer starten von der Anlegestelle. Eine beliebte Fahrt ist mit der Fähre F10 nach Kladow, einem schicken Vorort in Spandau. Die Tour dauert ungefähr 20 Minuten – Sie zahlen den Preis für ein normales Ticket.

Während der Fahrt kommen Sie am Strandbad Wannsee vorbei, zu dem schon seit 1907 die Berliner in Scharen strömen. In Kladow gibt es Möglichkeiten gut zu Essen und zu trinken und Boote, die verträumt im Hafen schaukeln zu beobachten. Sie können auch eine schöne Wanderung nach Sacrow unternehmen, das für seine Kirche bekannt ist. Zu DDR-Zeiten war sie unzugänglich.

16. Mit der Ringbahn durch die Stadt fahren

Mit der Ringbahn kann man einmal rund um Berlin fahren
Mit der Ringbahn kann man einmal rund um Berlin fahren Foto: Bigstock

Die S-Bahn Linien S41 und S42 auch Ringbahn genannt, verkehren innerhalb der City. Während der ca. 60-minütigen Tour fahren Sie durch den Szenebezirk Prenzlauer Berg, durch Neukölln und Wedding, die immer beliebter werden, sehen den Funkturm und den neuen Park “Tempelhofer Freiheit”, der sich auf den ehemaligen Flughafen Tempelhofer Feld befindet.

17. Die Nofretete auf der Museumsinsel besuchen

Die Nofretete ist die Hauptattraktion im Neuen Museum in Berlin
Die Nofretete ist die Hauptattraktion im Neuen Museum in Berlin Foto: Bigstock

Im Neuen Museum befindet sich die Büste der Nofretete. Die schöne Ägypterin zieht jährlich Tausende Besucher an. Weitere sehenswerte Museen auf der Museumsinsel sind: das Alte Museum (Griechische und Römische Kunst, Münzen), das Pergamon Museum (Kunst aus dem Orient), die Alte Nationalgalerie ( Gemälde aus dem 19.Jahrhundert) und das Bode Museum (Museum für Byzantinische Kunst, Münzsammlung Skulpturen)

18. Alles über die Berliner Mauer in der Gedenkstätte Berliner Mauer lernen

Die Gedenkstätte Berliner Mauer in Berlin
Die Gedenkstätte Berliner Mauer in Berlin (Foto:  Bigstock)

Wer die Geschichte der Mauer kennenlernen will, sollte diesen Ort auf keinen Fall versäumen. Hier finden Sie nicht nur ein Originalstück der Berliner Mauer, sondern auch Informationstafeln auf Deutsch und Englisch, einen Aussichtsturm und ein Dokumentationszentrum. In der Versöhnungskapelle findet jeden Tag um 12 Uhr eine Andacht für die Mauertoten statt. Auch um die Bernauer Straße finden Sie viel Informatives und Interessantes zur Geschichte der Mauer.

19. Berliner Geschichte am Roten Rathaus bewundern

Das Rote Rathaus in Berlin
Das Rote Rathaus in Berlin Foto: Bigstock

Das Berliner Rathaus auch Rotes Rathaus genannt, wurde 1868 eröffnet. Hier sitzt der Regierende Bürgermeister und sein Senat. Den Namen Rotes Rathaus hat es von den Ziegeln, aus denen es erbaut ist. Ein Fries verziert das Rathaus, auf diesen Fries können Sie die Berliner Geschichte bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts studieren.

20. Auf dem Tempelhofer Feld spazieren

Volksfest auf dem Tempelhofer Feld in Berlin
Volksfest auf dem Tempelhofer Feld in Berlin Foto: Bigstock

Der Flughafen Tempelhof wurde 2008 geschlossen. Das ehemalige Rollfeld wurde 2010 als Park eröffnet. Hier können Sie nicht nur Laufen und die einzigartige Weite genießen, sondern auch Skaten, Drachen steigen lassen, Grillen und vieles mehr. Während des Jahres finden auch viele interessante Veranstaltungen statt.

21. Mit der Parkeisenbahn durch die Wuhlheide fahren

Eine Rundfahrt mit der Dampfeisenbahn durch die Wuhlheide kostet 4 Euro – Foto: Public Domain, Link

Im grünsten Bezirk Berlins in Treptow-Köpenick, liegt die Wuhlheide, die viele Möglichkeiten zur Entspannung bietet. Ich empfehle Ihnen die Wuhlheide mit der Parkeisenbahn zu erkunden, die Kinder und Jugendliche ehrenamtlich betreiben. Das Freizeitzentrum FEZ ist ein Paradies für Kinder.

22. Auf verwilderten Gleisen im Güterbahnhof in Pankow wandeln

Der ehemalige Güterbahnhof in Pankow ist ein super Fotomotiv
Der ehemalige Güterbahnhof in Pankow ist ein super Fotomotiv Foto: Wikipedia

Einst war hier ein Rangierbahnhof. Jetzt können Sie hier auf verwilderten Gleisen wandeln, eine uralte Lok bewundern, ein Drehkreuz und andere Überbleibsel aus der Dampflok Ära bewundern. Das Wahrzeichen, ein alter Wasserturm, sieht man schon von Weitem.

23. Mit der Tram 68 durch Köpenick fahren

Von Christian Liebscher (Platte) – Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, Link

Köpenick ist der grünste Bezirk Berlins. Auf einer Fahrt mit der Tram 68 vom S-Bahnhof Köpenick nach Schmöckwitz lernen Sie Berlins grünstem Bezirk kennen. Die Uferbahn, wie sie auch genannt wird, passiert unter anderem, das Schloss Köpenick und die Regattastrecke Grünau.

24. Den Britzer Garten genießen

Der Britzer Garten zählt zu den schönsten Parks in Berlin
Der Britzer Garten zählt zu den schönsten Parks in Berlin Foto: Bigstock

Einer der schönsten Parks in Berlin ist der Britzer Garten. 1985 fand hier die Bundesgartenschau statt. Es entstand ein vielseitiger Park mit Liegewiesen, Seen, Bächen und Themengärten. Während der schönen Jahreszeit finden regelmäßig Veranstaltungen statt. Besonders beliebt sind das Feuerblumen und Klassik Open-Air Konzert im August und die Ausstellungen Tulipan im Frühling und Dahlienfeuer im Herbst. Viel Spaß macht eine Fahrt mit der Parkeisenbahn durch die Anlage.
Möglichkeiten zum Einkehren gibt es genug.

25. Berliner Weiße in einem Biergarten trinken

Biergaten an der Spree, Berlin
Biergaten an der Spree, Berlin Foto: Bigstock

Der älteste Biergarten Berlins ist der Prater in Prenzlauer Berg. Er wurde 1837 gegründet. Hier finden auch viele Veranstaltungen statt. Die Berliner Weiße ist ein Weißbier, das mit einem Schuss Himbeer- oder Waldmeister Sirup getrunken wird. Sie ist besonders lecker an heißen Tagen. Berlin hat nicht nur Biergärten, sondern auch Strandbars. An einem lauen Sommerabend in einer Strandbar den Tag ausklingen lassen ist ein unvergessliches Erlebnis.

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26. Im Zoo das Nachttierhaus besuchen

Der Haupteingang des Berliner Zoos Foto: Bigstock

Der Berliner Zoo ist der artenreichste Zoo der Welt und der älteste in Deutschland. Ihn gibt es schon an dieser Stelle seit 1844. Außer Affen, Löwen, Elefanten und Co. können Sie auch exotische Tiere im Nachttierhaus beobachten, dass sich im Untergeschoss des Raubtierhauses befindet. Im Dunkeln können Sie verschiedene Tiere beobachten, die in der Abends, wenn alle Besucher den Zoo verlassen haben wird das Licht angeschaltet, die Tiere schlafen dann. Es ist im Nachttierhaus eben etwas anders als bei uns Menschen.

27. Die Neue Synagoge Centrum Judicaium besuchen

Die Neue Synagoge im Ortsteil Mitte
Die Neue Synagoge im Ortsteil Mitte Foto: Bigstock

Die Neue Synagoge im Ortsteil Mitte ist der Hingucker in der Oranienburger Straße, eine der beliebtesten Straßen in Berlin. Die Neue Synagoge von 1866 hat zwar die Pogromnacht von 1933 überstanden, wurde aber im Zweiten Weltkrieg zerstört. Das restaurierte Gebäude heißt heute Centrum Judaicum ist heute eine Informationsstelle und beherbergt eine Ausstellung zur Geschichte der Synagoge.

28. Am Märchenbrunnen im Volkspark Friedrichshain picknicken

Der Märchenbrunnen im Volkspark Friedrichshain – Quelle: By Inductorde.wikipedia.org,  Public Domain, Link

Nicht nur bei Kindern ist dieser charmante Brunnen beliebt, auf dem sich Märchenfiguren von den Gebrüdern Grimm herumtummeln. Angelegt wurde der Brunnen 1911/13 von Ludwig Hoffmann. Weitere Sehenswürdigkeiten im Volkspark Friedrichshain sind: Mount Klamott, ein Trümmerberg, der von der Band Silly besungen wurde und der Friedhof der Märzgefallenen, wo die Toten der Revolution von 1848 ihre letzte Ruhe fanden. Ach übrigens! Der Volkspark Friedrichshain ist der älteste Volkspark in Berlin. Er wurde 1846 als erste kommunale Grünanlage Berlins errichtet.

29. Auf Spuren Heinrich Zilles im Nikolaiviertel wandeln

Nikolaiviertel, Berlin
Nikolaiviertel, Berlin Foto: Bigstock

Das älteste Viertel Berlins ist zu jeder Jahreszeit beliebt. Im Winter locken viele schnuckelige Restaurants und Cafés sich aufzuwärmen. Im Sommer sitzt man dann draußen und genießt ein Eis oder ein Bier. Schon Heinrich Zille genoss sein Bier im Nussbaum, der ältesten Kneipe Berlins. Doch nicht nur kulinarische Freuden hat das Nikolaiviertel zu bieten. Mehr über Heinrich Zille, sein Leben, seine Arbeit können Sie in einem Museum, das ihm gewidmet ist, erfahren.

Die Nikolaikirche ist die älteste Kirche in Berlins
Die Nikolaikirche ist die älteste Kirche in Berlins Foto: Bigstock

Das Knoblauchhaus hat eine originaltreue Biedermann Einrichtung. Oder wie wäre es mit dem Hanfmuseum? Die Nikolaikirche ist die älteste Kirche in Berlin. Sie wurde um 1230 begonnen und mehrmals umgebaut. Die Türme wurden erst 1878 hinzugefügt. Heute finden in der Kirche keine Gottesdienste mehr statt. Sie wird als Museum genutzt. Gut Shoppen können Sie im Nikolaiviertel in den kleinen charmanten Geschäften übrigens auch.

30. Auf dem Kurfürstendamm bummeln und im Café Kranzler Kaffee trinken

Café Kranzler in Berlin – Foto: Bigstock

Wer kennt ihn nicht, den Kurfürstendamm? Der elegante Prachtboulevard wimmelt nur so von Geschäften, Restaurants und Cafés. Das berühmteste ist wohl das Café Kranzler, welches sich seit 1958 an dieser Stelle befindet. Einmal dort unter der bekannten rot-weißen Markise Kaffee trinken, sollten Sie sich nicht entgehen lassen. Der ehemalige Knüppeldamm, auf denen die Kurfürsten zum Jagdschloss Grunewald ritten, wurde Ende des 19. Jahrhunderts zum Prachtboulevard ausgebaut.

31. Glockengeläut der Kaiser-Wilhelm Gedächtniskirche lauschen

Die Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche am Berliner Hardenbergplatz F
Die Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche am Berliner Hardenbergplatz Foto: Bigstock

Lassen sie sich vom Glockengeläut der bekanntesten Kirche Berlins bezaubern. Die Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche oder kurz Gedächtniskirche wurde 1895 errichtet und im Zweiten Weltkrieg bis auf dem Turm zerstört. Das machte sie dadurch zum Wahrzeichen unserer Stadt – ein Wahrzeichen gegen Krieg! Ein neues Gotteshaus und einen neuen Turm bekam die Gedächtniskirche Anfang der 1960er Jahre.

32. Berlin von oben von der Reichstagskuppel sehen

Die Kuppel des Berliner Reichstags
Die Kuppel des Berliner Reichstags Foto: Bigstock

Einen Besuch des Reichstags und der großartigen Kuppel ist ein Muss während ihres Berlin Besuchs. Die spektakuläre Kuppel stammt von Sir Norman Foster und wurde 1999 hinzugefügt. Von dort können Sie mit ihrer Kamera großartige Blicke von der Hauptstadt einfangen. Der Reichstag wurde 1884-1894 von Paul Wallot gebaut. Die Inschrift “ Dem Deutschen Volke“ wurde erst 1916 hinzugefügt.

33. Die Pfaueninsel besuchen und die Havelchaussee mit dem Bus 218 erkunden

Pfaueninsel, Berlin
Pfaueninsel, Berlin Foto: Bigstock

Ein kleines Paradies liegt in der Havel. Auf der Pfaueninsel gibt es keine Autos und kein Restaurant; nur Natur, ein paar Gebäude und natürlich die Pfauen. Bekannt ist das kleine weiße Schloss, das Ende des 18.Jahrhunderts erbaut wurde. Erreichen können Sie die Pfaueninsel mit einer Fähre. Die Anlegestelle erreichen Sie mit dem 218er Bus, der historische Bus fährt die Havelchaussee entlang. Während seiner Fahrt passiert er den Grunewald und kommt an malerischen Buchten vorbei, die an heißen Tagen zum Baden einladen. Sie können an einzelnen Stationen aussteigen und so einzelne Orte genauer erkunden. Sie können den Grunewaldturm erklimmen oder den geheimnisvollen Friedhof (Friedhof Grunewald Forst) besuchen, wo Selbstmörder ihre letzte Ruhe fanden.

34. Auf den Spuren von Berlins beliebtesten Fußballverein Hertha BSC im Olympiastadion wandeln

Olympiastadion, Berlin
Olympiastadion, Berlin Foto: Bigstock

„Hahohe Hertha BSC“grölen die Fans im gut besuchten Olympiastadion. Es ist Samstagnachmittag und Hertha hat ein Heimspiel. 1892 wurde der Liebling der Berliner gegründet. Heute hat Hertha seinen Sitz im Olympiastadion. 1936 wurde das Stadion für die Olympischen Spiele erbaut. 2006 wurde das Stadion für die Fußball WM umgebaut. Weitere Attraktionen sind der 77 m hohe Glockenturm, den Sie besteigen können und das Sportmuseum.

35. Das Schloss Charlottenburg besuchen

Schloss Charlottenburg, Berlin
Schloss Charlottenburg, Berlin Foto: Bigstock

Das Schloss Charlottenburg gab den Ortsteil Charlottenburg seinen Namen. Ab 1695 wurde es für Sophie Charlotte, der Ehefrau des Kurfürsten Friedrich III. im Dorf Lützen gebaut. Ihr zu Ehren wurde Lützen in Charlottenburg umbenannt. Das Schloss kann besichtigt werden. Genauso sehenswert wie das Schloss ist der Schlosspark. Er wurde ursprünglich 1695 angelegt. In einem Mausoleum ruht die jung verstorbene Königin Luise. Weitere Gebäude im Park sind das Belvedere und der Neue Pavillon. Alle diese Gebäude können besichtigt werden.

36. Berlins schönsten Platz – den Gendarmenmarkt erforschen

Gendarmenmarkt, Berlin
Gendarmenmarkt, Berlin Foto: Bigstock

Der Gendarmenmarkt ist einer der schönsten Plätze Berlins. Der Deutsche Dom und der Französische Dom wurden Anfang des 18. Jahrhunderts gebaut. Die Zwillingskuppeln (die Döme) wurden 1785 hinzugefügt. Sie gaben den beiden Kirchen ihren Namen. Das Konzerthaus (ehemaliges Schauspielhaus) wurde 1825 von Karl Friedrich Schinkel errichtet. Vor dem Schauspielhaus steht eine Statue Friedrich Schillers.

37. Eine Show im Friedrichstadt Palast besuchen

Friedrichstadt-Palast in Berlin
Friedrichstadt-Palast in Berlin Foto: Wikipedia

Eine Show im Friedrichstadt Palast zu besuchen, ist ein Erlebnis, welches Sie sich auf gar keinen Fall entgehen lassen sollten. Schon seit 1984 finden hier einzigartige Performances statt. Hier ist auch die längste Girlreihe der Welt zu Hause.

38. Einen Tagesausflug nach Potsdam machen

Park Sanssouci , Potsdam
Park Sanssouci , Potsdam Foto: Bigstock

Wenn Sie länger in Berlin sind, sollten Sie erwägen einen Tagesausflug nach Potsdam zu machen. Die Landeshauptstadt Brandenburgs hat so viel zu bieten. Die meisten Besucher zieht es zum Schloss Sanssouci und seinem herrlichen Schlosspark um auf den Spuren. Friedrich II. zu wandeln. Der König ließ sein Traumschloss, wo er sorglose Tage verbringen wollte, 1744 erbauen. Ein weiteres Traumschloss ist das Neue Palais, das der König jedoch erst 1763 errichten ließ. Die historische Altstadt lockt mit seinen neuesten Attraktionen, dem wiederaufgebauten Schloss, wo heute der brandenburgische Landtag tagt und dem exzellenten Museum Barberini. Das alte Schloss wurde nach dem zweiten Weltkrieg abgerissen, auch die Nikolaikirche und das alte Rathaus mit der goldenen Atlas Statue sind sehenswert.

39. Das Jüdische Museum

Das Jüdische Museum in Berlin Mitte
Das Jüdische Museum in Berlin Mitte Foto: Bigstock

Schon die Architektur des Jüdischen Museums ist außergewöhnlich. Ein modernes Gebäude in der Form eines kaputten Davidsterns und ein altes Kammergericht aus dem Jahr 1736 bilden das Ensemble. Innen erwarten Sie 2000 Jahre deutsch jüdische Geschichte. Beklemmend und erschreckend ist der Holocaust Tower.

40. Abends in Berlin: In einem Club die Nacht durchfeiern

Nachtclub in Berlin
Nachtclub in Berlin – Foto: Bigstock

Die Simon-Dach Straße in Friedrichshain ist die Top Adresse. Hier reiht sich ein Club, eine Bar, ein Restaurant nach dem anderen. Friedrichshain, Mitte und Kreuzberg sind die angesagtesten Gegenden, die sie in Berlin besuchen sollten, wenn sie feiern wollen.

41. Berliner Dom und Schlossplatz besuchen

Berliner Dom und Fernsehturm in Mitte
Berliner Dom und Fernsehturm in Mitte Foto: Bigstock

Der Berliner Dom ist die größte Kirche Berlins. Die jetzige Kirche entwarf Julius Raschdorf 1905. Sehenswert ist die Hohenzollern Gruft. Dort merken Sie, wie hoch die Kindersterblichkeit damals war, ob arm oder reich.

Auf dem Schlossplatz können Sie beobachten, wie das Humboldt Forum, das alte Schloss der Hohenzollern, welches über 500 Jahre auf dieser Seite stand und 1950 abgetragen wurde, wieder aufgebaut wird.

42. Die versunkene Bibliothek auf dem Bebelplatz finden

Bebelplatz, Berlin
Bebelplatz, Berlin Foto: Bigstock

Für die Entwicklung des Bebelplatz war Friedrich II. verantwortlich. Er veranlasste den Bau der Hedwigskathedrale 1749-1773, die nicht nur von außen beeindruckend ist. Die alte Bibliothek, auch wegen ihrer Form Kommode genannt, stammt von 1770. Das Denkmal “ Versunkene Bibliothek“ von Micha Ullmann erinnert an die Bücherverbrennung vom 10. Mai 1933, an diesem Tag verbrannten hier die Nazis Werke von Erich Kästner, Thomas Mann und vielen anderen unerwünschten Schriftstellern.

43. Die Hackeschen Höfe erkunden

Die Hackeschen Höfe in Berlin
Die Hackeschen Höfe in Berlin Foto: Bigstock

Aus sieben Höfen besteht der Gebäudekomplex der Hackeschen Höfe.1906/1907 wurden sie errichtet und sind Deutschlands größtes geschlossenes Hofareal. Jeder Hof ist eine Welt für sich. Hier können Sie Shoppen, Theater und Kinovorstellungen besuchen

44. Durch das Brandenburger Tor laufen

Brandenburger Tor, Berlin
Brandenburger Tor, Berlin Foto: Bigstock

Einmal durch das Brandenburger Tor zu laufen ist ein Muss für jeden Berlin Besucher. Es ist das Wahrzeichen unserer Stadt. Ein Symbol von Teilung und Wiedervereinigung. Denn zu Mauerzeiten stand es im Niemandsland. Überhaupt hat das Brandenburger Tor eine bewegte Geschichte: Errichtet wurde es 1788-91 von Karl Gottfried Langhans, als Teil der Akise Mauer, der damaligen Stadtmauer. Die Quadriga stammt von Shadow. 1808 raubte Napoleon die Quadriga und brachte sie nach Paris. Erst 1814 kehrte sie nach Berlin zurück.1987 hielt Ronald Reagan seine Bewegende Rede“ Mr.Gorbatschow tear down this wall.“ Eine Gedenktafel in der Nähe des Brandenburger Tors erinnert daran.

45. Das Holocaust Mahnmal besichtigen

Holocaust Mahnmal, Berlin
Holocaust Mahnmal, Berlin Foto: Bigstock

Seit 2005 erinnert dieses Denkmal an das grausamste Verbrechen, was je an der Menschheit geschah – die Vernichtung von 6 Millionen Juden. Zwischen 2752 Stehlen können Sie umherwandeln. Ein unterirdischer Ort der Informationen klärt über den Holocaust auf.

46. Von einer Skybar den Sonnenuntergang über Berlin betrachten

Der Klunkerkranich ist gerade bei jungen Leuten sehr beliebt
Der Klunkerkranich ist gerade bei jungen Leuten sehr beliebt – Foto: Klunkerkranich

Rooftop-Bars gehören auch in Berlin zu den Hotspots für Youngsters und Romantiker. Die Sky-Bars über den Dächern der Stadt bieten atemberaubende Aussichten und natürlich grandiose Fotopanoramen. Wenn die Dachterrasse noch mit einem Pool oder einem Club aufwarten kann, um so besser.

Zum Beispiel der Klunkerkranich befindet sich auf dem Parkdeck der Neukölln Arcaden. Die hippe Rooftop-Bar ist der perfekte Ort, um bei Live-Jazz ein Bier zu trinken, während man den Blick über die eklektischen alten Dächer Berlins schweifen lässt.

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47. Berlins älteste Dorfkirche in Marienfelde besichtigen

Dorfkirche in Marienfelde
Dorfkirche in Marienfelde – Foto: Bigstock

Berlin besteht eigentlich aus lauter Dörfern. Zeugen aus dieser Zeit sind die etwa 50 noch erhaltenen Dorfkirchen. Die älteste Dorfkirche liegt in Marienfelde. Sie wurde 1220 erbaut und liegt inmitten eines noch gut erhaltenen Dorfkerns. Dort gibt es noch einen Bauernhof mit Laden. Kurios ist der Eierautomat. Im kleinen Gutspark können Sie im Frühjahr jede Menge Schneeglöckchen bewundern.

48. In den Gärten der Welt asiatischen Tee trinken

Die Gärten der Welt im Berliner Ortsteil Marzahn
Die Gärten der Welt im Berliner Ortsteil Marzahn – Foto von Dr. Minxde.wikipedia.org: Dr. Minx, CC BY-SA 3.0, Link

Mitten im Osten Berlins in Marzahn liegt zwischen all den Plattenbauten ein Kleinod – die Gärten der Welt. Der erste dieser Gärten war der chinesische Garten. Er besteht aus einem traumhaften See und mehreren chinesischen Bauten und in einem dieser Bauten können Sie an einer chinesischen Teezeremonie teilnehmen. Die anderen Gärten sind aber genauso sehenswert. Da gibt es ein englisches Heckenlabyrinth, einen balinesischen, koreanischen, japanischen, orientalischen und sogar einen christlichen Garten.

49. Über die Oberbaum Brücke laufen und die East Side Gallery besuchen

Oberbaum Brücke
Oberbaum Brücke – Foto: Bigstock

Berlin hat zwar keine Tower Bridge, aber die Oberbaum Brücke (1896). Auch sie besteht aus zwei Türmen und verbindet die zwei Ortsteile Kreuzberg und Friedrichshain. Während der Teilung Berlins verlief hier die Grenze zwischen West- und Ost-Berlin. Ganz in der Nähe liegt die East Side Gallery, ein Stück Original Mauer, welches nach der Wende von Künstlern aus aller Welt bemalt wurde.

Mein Tipp: Traumhaft sind die Ausblicke über die Spree während einer Fahrt mit der U1 vom U-Bahnhof Schlesisches Tor zum U-Bahnhof Warschauer Straße. Sie sollten auf jeden Fall ihre Kamera bereithalten!

50. Berliner Märkte besuchen

Berlins Wochenmärkte
Berlins Wochenmärkte Foto: Bigstock

Berlins Wochenmärkte, Floh- und Trödelmärkte und natürlich die Weihnachtsmärkte sollten Sie sich nicht entgehen lassen. Fast jeder Ortsteil hat hat einen Wochenmarkt. Einer der bekanntesten befindet sich auf dem Winterfeldtplatz. Multikulturell geht es auf dem Wochenmarkt am Maybachufer zu. Hier denken Sie wirklich, Sie sind in der Türkei.

Floh und Trödelmärkte finden hauptsächlich am Wochenende statt. Der Flohmarkt am Mauerpark ist nicht nur bei Touristen beliebt. Der Markt an der Straße des 17. Juni in der Nähe des Tiergartens ist immer wieder einen Besuch wert. Auch am Kupfergraben an der Museumsinsel gibt es einen netten Flohmarkt.

Zur Weihnachtszeit locken die vielen Weihnachtsmärkte. Die Beliebtesten finden Sie an der Gedächtniskirche, auf dem Gendarmenmarkt, dem Opernpalais und dem Alexanderplatz. Besonders reizvoll sind vielen die kleinen Weihnachtsmärkte, die oft nur an einem Wochenende stattfinden.