Die 20 besten Sehenswürdigkeiten in Paris

Paris, Eiffelturm
Paris, Eiffelturm (Foto: Bigstock)

Paris ist auch bekannt als die Stadt des Lichts. Diesem Namen wird die Seinemetropole jedoch erst bei Einbruch der Nacht gerecht, wenn fast 300 Gebäude, Kirchen, Brunnen und Brücken märchenhaft beleuchtet werden. Besonders schön anzuschauen ist diese romantische Kulisse am Ufer der Seine. Doch welches sind die besten Sehenswürdigkeiten in Paris?

Was kann man in Paris machen?

Auch wenn Du noch nie in Paris warst, wirst Du schon von den wichtigsten Sehenswürdigkeiten gehört haben. Der Eiffelturm, der Louvre und die Kirche Notre Dame sind schließlich weltbekannte Schauplätze zahlreicher Bücher und Filme. Zudem gibt es in der französischen Hauptstadt etwa 160 Museen, rund 200 Kunstgalerien, circa 100 Theater, über 650 Kinos und mehr als 10.000 Restaurants.

Welches sind die meistbesuchten Attraktionen in Paris?

Es ist also notwendig, sich für den ersten Besuch eine Liste mit den beliebtesten Attraktionen zusammenzustellen, welche man selbst gerne ansehen möchte. Wir werfen hier einen Blick auf die besten Sehenswürdigkeiten in Paris.

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1. Der Louvre

Louvre, Paris
Louvre, Paris (Foto: Bigstock)

Der Louvre ist wohl das größte und meist besuchte Kunstmuseum der Welt. Im Jahr 2018 wurden erstmals mehr als zehn Millionen Besucher gezählt. Das mag wohl auch daran liegen, dass man hier die besten Seflies für Instagram schießen kann. Die illuminierten barocken Galeriebauten mit der Glaspyramide im Mittelpunkt gehören schließlich zu den schönsten Fotomotiven in Paris.

Ursprünglich war der Louvre-Palast eine mittelalterliche Festung zum Schutz des rechten Seineufers. In der zweiten Hälte des 14. Jahrhunderts wurde die Anlage zur Residenz der französischen Könige umgebaut. Als der Königshof 1682 in Schloss Versailles umzog, verwahrloste der Bau. Erst nach der Französischen Revolution wurde der Louvre 1793 in eines der beduetendsten Museen verwandelt.

Der Kunstpalast wurde zur Galerie für Künstler, Antiquitäten und Werke alter Meister. Nach 230 Jahren stellt die Sammlung von Renaissance- und Barockkunst aus Dutzenden von Weltkulturen jedes andere Museum der Welt in den Schatten. Eines der bekanntesten Gemälde im Louvre ist die Mona Lisa von Leonardo da Vinci.

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2. Musée d’Orsay

Musée d’Orsay, Paris
Musée d’Orsay, Paris (Foto: Bigstock)

Vis-à-vis vom Louvre, am anderen Ufer der Seine, befindet sich der Gare d’Orsay. Das Gebäude war ursprünglich ein Bahnhof der bis 1936 für den Fernverkehr genutzt wurde. Mit dem Entstehten neuerer Bahnhöfe und Autobahnen verlor der Gare d’Orsay immer mehr an Bedeutung und wurde in ein Kunstmuseum umgewandelt.

Heute sind in der Beaux-Arts Bahnhofshalle Meisterwerke französischer Impressionisten von Mitte des 19. Jahrhunderts bis 1914 ausgestellt. Unter den über 4000 Exponaten befinden sich Kunstwerke von Renoir, Cézanne, van Gogh und Manet. Mit rund 3,8 Millionen Besuchern im Jahr gehört das Musée d’Orsay zu den beliebtesten Attraktionen von Paris.

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3. Eiffelturm

Eiffelturm, Paris
Eiffelturm, Paris (Foto: Bigstock)

Der Eiffelturm in Paris ist ein gutes Beispiel dafür, dass die Anzahl der Besucher oft nicht viel über die Beliebtheit der Sehenswürdigkeiten aussagen. Während Notre Dame und Montm
atre kostenlos zugänglich sind, muss man in diesem weltberühmten Wahrzeichen 20 Euro für ein Ticket hinlegen. Noch dazu gibt es oft lange Warteschlangen und Sicherheitsvorkehrungen. Trotzdem besteigen mehr als 7 Millionen Menschen jährlich den Eiffelturm.

Pünktlich zur Weltausstellung von 1889 erbaut, war der Turm mit 324 Metern das höchste Bauwerk des Landes, bis der Viadukt von Millau im Jahr 2004 fertiggestellt wurde. Von seinen Aussichtsplattformen hat man den besten Panoramablick über ganz Paris. Zudem ist die doch eher klobige Stahlkonstruktion eines der beliebtesten Fotomotive weltweit.

4. Notre-Dame de Paris

Notre-Dame de Paris
Notre-Dame de Paris (Foto: Bigstock)

Die gotische Kathedrale Notre-Dame ist zweifellos eines der berühmtesten und beliebtesten Denkmäler der Welt. Die unverwechselbaren Türme der imposanten Kirche ragen über dem östlichen Ufer der Île de la Cité an der Seine empor. In der mittelalterlichen Altstadt von Paris wurde der Bau der Kathedrale im Jahr 1163 begonnen und 200 Jahre später fertiggestellt.

Wie viele Gebäude in Paris wurde die Kirche in der Französischen Revolution beschädigt. Nachdem Victor Hugo 1831 seinen Roman Der Glöckner von Notre-Dame veröffentlichte, gelangte die vergessene Kathedrale zu weltruhm und die Stadtverwaltung entschied sich für eine Renovierung der alten Gemäuer.

Heute bestaunen täglich tausende Touristen die unvergleichlichen Skulpturen auf der Kathedrale. Wunderschön sind die Glasmalerei der Rosettenfenster, die Glocke und die Aussicht von den Türmen. Im Jahr 2019 begannen erneut Renovierungsarbeiten, die jedoch durch ein Feuer im April 2019 wieder zerstört wurden. Bei dem Brand stürzten die Gewölbedecken ein, die beiden Haupttürme, die Seitenschiffe und Chorumgänge blieben weitgehend erhalten. Frankreichs Regierung plant nun einen Wiederaufbau binnen fünf Jahren.

5. Schloss von Versailles

Schloss von Versailles, Paris
Schloss von Versailles, Paris (Foto: Bigstock)

Mit rund 15 Millionen Besuchern im Jahr ist das Schloss von Versailles eindeutig das meist besuchte Schloss in Frankreich. Als Vergleich wird das Schloss Sansoucci in Potsdam von nur 320.000 Menschen im Jahr besichtigt.

Der größte und vielleicht berühmteste Palast der Welt befindet sich direkt vor den Toren von Paris. In dem kleinen Dorf Verseille begann im 17. Jahrhundert der „Sonnenkönig“ Ludwig XIV das einstige Jagdschlosses seines Vaters in einen Palast umzubauen. Das pompöse Prunkschloss wurde unter dem jungen König zum Zentrum der königlichen Macht und Zeugnis der Opulenz und des Überflusses. 1667 wurde es zum künftigen Regierungssitz erklärt und der Hofstaat zog von Paris nach Versailles um.

Auf dem 715 Hektar großen Gelände erstreckt sich der wunderschöne weitläufige Schlosspark, aber auch einige andere kleinere Gebäude. Neben dem Hauptpalast sind das Royal Opera House, der Canal Grande und der Neptunbrunnen sehenswert. Im Grand und Petit Trianon wohnte die Mitresse von Ludwig XIV Marie Antoinette, die auch kurz Madame Pompadur genannt wurde.

Also nehmt für Euren Besuch etwas Zeit mit, wenn Ihr des Beste von dem Palast, seinen opulenten Apartments und dem historischen Spiegelsaal sehen wollt.

6. Hôtel des Invalides

Hotel des Invalides in Paris
Hotel des Invalides in Paris (Foto: Bigstock)

Das prächtige Hôtel des Invalides wurde von Ludwig XIV. in Auftrag gegeben, um mittellose und gebrechliche Kriegsveteranen unterzubringen. Das Gebäude diente als Altersheim für Soldaten und Frauen und war deshalb auch mit medizinischen Einrichtungen erweitert.

Heute beherbergt das Gebäude mehrere Museen. Wer sich für französische Militärgeschichte interessiert, für den ist das Armeemuseum die richtige Wahl. Im Musée de l’Armée sind mittelalterliche Rüstungen, Kanonen, Uniformen und historische Waffen ausgestellt. Das Musée des Plans verfügt über taktische Modelle von Städten, die für Militärkommandeure des 17. bis 19. Jahrhunderts entworfen wurden. Auch sehenswert ist der Grab des großen Napoleon, der im Dôme des Invalides seine letzte Ruhestädte gefunden hat.

7. Basilica Sacre Coeur in Montmartre

Basilica Sacre Coeur, Paris
Basilica Sacre Coeur, Paris (Foto: Bigstock)

Auf dem Hügel Montmatre im Norden von Paris tront die von weitem sichtbare weiße Basilica Sacre Coeur. Nicht nur, dass jedes Jahr rund 10 Millionen Besucher den Berg hinaufsteigen, zudem ist die Basilca auch eine römisch-katholische Wallfahrtskirche, zu der jedes Jahr tausende Geläubige pilgern.

Heute ist Sacré-Cœur eine der meistbesuchten Sehenswürdigkeiten in Paris. Durch die erhöhte Lage, insbesondere die Treppen vor dem Gebäude, ist der Ort bei vielen Touristen ein beliebter Aussichtspunkt, um den Blick über die Stadt zu genießen.

Ein weiteres beliebtes Ausflugsziel ist das Dorf Montmartre, in dem im 19. Jahrhundert viele Maler und Dichter lebten. Noch heute bieten Künstler auf auf dem Weg zur Sacre Coeur ihre Produkte an. Auch gibt es in Montmatre unzählige romantische Cafés und Restaurants, die schon lange kein Geheimtipp mehr sind.

Montmartre, Paris
Montmartre, Paris (Foto: Bigstock)

8. Centre Georges Pompidou

Centre Georges Pompidou, Paris
Centre Georges Pompidou, Paris (Foto: Bigstock)

Rund 3,4 Millionen Kunstliebhaber pro Jahr können sich auch für die Moderne Kunst im Centre Pompidou im Beaubourg-Viertel des 4. Arrondissements begeistern. Im Inneren des postmodernen Gebäudes im Inside-Out-Design befindet sich eine riesige Bibliothek und daneben das avantgardistische Musikinstitut IRCAM. Die Hauptattraktion ist jedoch das Musée National d’Art Moderne, Europas größtes Museum für moderne Kunst und eines der 10 meistbesuchten Kunstmuseen der Welt. Die ausgestellten Sammlungen umfassen alle bedeutenden Werke der Moderne und Gegenwart von 1905 bis heute.

Hier werden Kunstwerke von Matisse, Picasso, Kandinsky, Braque, Calder und Klee präsentiert. Dazu kommen noch berühmte Arbeiten des letzten 60 Jahre von Yves Klein, Warhol, Liechtenstein, Nam June Paik und Joseph Beuys. Im Panorama-Dachgeschoss gibt es zudem noch Wechselausstellungen, die in den letzten Jahren Werke von Jeff Koons, Henri Cartier-Bresson und Dalí gezeigt haben.

9. Arc de Triomphe

Arc de Triomphe, Paris
Arc de Triomphe, Paris (Foto: Bigstock)

Der Arc de Triomphe befindet sich am westlichen Ende der Champs-Elysées. Das Denkmal an der Place Charles-de-Gaulle wurde errichtet wurde, um die Siege zu feiern und an die Toten des französischen Unabhängigkeitskrieges und der napoleonischen Kriege zu erinnern.

Der monumentale Astylarbogen ist auch der Mittelpunkt der Axe Historique, einer geraden Linie, die Denkmäler von La Défense im Westen bis zum Louvre im Osten verbindet.

Seine Fassaden sind Reliefs wichtiger Episoden wie der Schlacht von Austerlitz und dem Fall von Alexandria verziert. Und in die Säulen sind die Namen der damaligen Militärführer eingraviert. Die im Kampf Gefallenen sind unterstrichen.

Arc de Triomphe, Paris
Arc de Triomphe, Paris (Foto: Bigstock)

Auch wenn der Triumphbogen auf einer Verkehrsinsel steht, lohnt es sich ihn näher zu bertrachten. Schon allein wegen der hervorragenden Aussicht auf die Champs-Élysées, welche man von dem Dach des Bogens hat. Gegen ein Eintrittsgeld von 12 Euro kann man durch einen unterirdischen Gang unterhalb des Kreisverkehres zum Triumphbogen laufen und das Monument besteigen. Jugendliche unter 18 Jahren habe kostenlosen Zutritt.

10. Sainte-Chapelle

Sainte-Chapelle, Paris (Foto: Bigstock)

Die Palastkapelle Saint-Chapelle wurde von König Ludwig IX. in Auftrag gegeben, um die kostbaren Passionsreliquien wie die Dornenkrone Christi und Teile des Heiliges Kreuzes aufzubewahren. Die Königliche Kapelle befindetn sich in dem labyrinthartigen Komplex des Palais de la Cité, das im 10. bis zum 13. Jahrhundert Sitz der französischen Könige war.

Die der Jungfrau Maria geweite Kirche ist eines der ersten und wichtigsten Werke der französischen gotischen Architektur im Rayonnantstil. Obwohl auch hier die Revolution einige Schäden angerichtet hat, sind 15 der atemberaubenden Buntglasfenster aus dem 13. Jahrhundert fast unversehrt. Sie gelten als die schönsten der Welt und bieten ein unvergleichliches Farbenspiel im Innern des mit Gold besetzten und Lilien übersäten blauen Gewölbes.

11. Panthéon

Panthéon in Paris
Panthéon in Paris (Foto: Bigstock)

Das Pantheon tront auf dem Hügel der heiligen Genoveva im Pariser Quartier Latin. Es gilt als die Ruhmeshalle Frankreichs, in der einige der berühmtesten Bürger Frankreichs beigesetzt wurden. Vorbild dieser Pariser Kirche war das Pantheon in Rom.

Ursprünglich sollte das Gebäude eine Kirche werden. Doch kaum war das Bauwerk fertig, kam die die Revolution dazwischen. Kurzerhand wurde es verstaatlicht und in ein Mausoleum für berühmte Franzosen umgewandelt. In der Nekropole befinden sich die Grabstätten einige der besten französischen Wissenschaftler, Denker und Künstler wie Marie Curie, Rousseau, Voltaire, Victor Hugo, Alexandre Dumas und Émile Zola.

12. Cimetière du Père Lachaise

Das Grab von Jim Morrison auf dem Cimetière du Père Lachaise in Paris
Das Grab von Jim Morrison auf dem Cimetière du Père Lachaise in Paris (Foto: Bigstock)

Eigentlich ist ein Friedhofsbesuch nicht die erste Wahl auf einer Städteries. Der Père-Lachaise in Paris bildet jedoch definitiv eine Ausnahme. Mit rund 3,5 Millionen jährlichen Besuchern gehöhrt er zu den meistbesuchten Sehenswürdigkeiten in Paris. Der historische Parkfriedhof ist die letzte Ruhestätte der größten Künstler, Schriftsteller und Musiker der Welt. Die Schönheit und Einzigartigkeit des Friedhofs machen ihn zu einem beliebten Ausflugsziel. Und man hat auch von hier einen grandiosen Ausblick über ganz Paris.

Die interessantesten Grabstätten sind z.B. das des guten alten Oscar Wilde oder der Sängerinnen Edith Piaf und Maria Callas. Viele illustre, französische Persönlichkeiten wie Honoré de Balzac, der große Molière, Proust, George Bizet und Frédéric Chopin liegen hier begraben. Das meistbesuchte Grab des Friedhofs ist das von Jim Morrison, dem Sänger der legendären amerikanischen Rockband „The Doors“. Horden von Fans des Musikers pilgern jährlich zu seiner letzten Ruhestätte.

13. Quarter Latin

Quarter Latin, Paris
Quarter Latin, Paris (Foto: Bigstock)

Vis-à-vis der Kirche Notre-Dame, am anderen Ufer der Seine, beginnt das Quarter Latin. Das Studentenviertel von Paris liegt an den Hängen der Montagne Sainte-Geneviève und wird vom Panthéon begrenzt. Der Name Latin Quarter stammt aus der Zeit, als an der der Universität Paris-Sorbonne noch lateinisch die Sprache der Wissenschaft war. Bis zur Revolution wurden Vorlesungen auf Latein gehalten und in dem ganzen Stadtteil galt es als schick, Latein zu sprechen.

Begünstigt durch die vielen Hochschulen und Forschungszentren in der Gegend treffen sich heute noch viele junge Menschen in dem Gassengewirr des Quarter Latin. Hier begannen auch 1968 die Protestbewegungen, die Frankreich bis in die Grundfesten erschütterten. Hin und wieder findet man auch noch die Wandsprüche des Mai 1968 an den Gebäuden einiger Gassen.

Quarter Latin, Paris
Quarter Latin, Paris (Foto: Bigstock)

14. Disneyland Paris

Disneyland, Paris
Disneyland, Paris (Foto: Bigstock)

Der Freizeitpark Disneyland liegt zwar etwas außerhalb, ist aber mit fast 10 Millionen Besuchern im Jahr eine der beliebtesten Attraktionen in Paris. Noch dazu kommen 5,2 Millionen Filmbegeisterte, die den Walt Disney Studios Park besuchen. Mit dem RER A oder mit dem TGV vom Flughafen Charles de Gaulle dauert die Fahrt von Paris zum Themenpark nur ca. 40 Minuten.

Im Disneyland Park können sie Mickey und ihre Lieblingsfilmfiguren treffen und Fahrten wie Fluch der Karibik, Big Thunder Mountain und Space Mountain unternehmen. Fantasyland und das Dornröschenschloss haben genug Magie, um auch Erwachsene in ihren Bann zu bringen. Ältere Kinder und Erwachsene können im Walt Disney Studios Park alles rund um das Filmemachen erleben. Besonders beliebt sind hier die atemberaubenden Stuntshows.

15. Musée de Cluny

Musée de Cluny, Paris
Musée de Cluny, Paris – By PlineOwn work, CC BY-SA 3.0, Link

Südlich der Île de la Cité an der Sorbonne befindet sich das Musée de Cluny. Das prächtige gotische Renaissance-Herrenhaus der Äbte von Cluny gehört zu den bedeutendsten Sehenswürdigkeiten von Paris. Das prächtige Gebäude wurde 14. Jahrhundert erbaut und später um den mittelalterlichen Garten und Innenhof erweitert.

Die Hauptattraktion des Museums ist die Dame mit dem Einhorn, ein sechsteiliger Millefleurs-Wandbehang aus dem 16. Jahrhundert. Die Innenräume sind mit mittelalterlicher Kunst, Glasmalereien, beleuchteten Manuskripten, Elfenbeinschnitzereien und Reliefskulpturen verziert. Teil des Museums ist auch die Thermes de Cluny, ein Römisches Bad aus dem 2. Jahrhundert. Mit einer Länge von über 20 Meters war es einst das größte Kaltwasserbad der Provinz Gallien.

Der beeindruckende Innenhof des Musee de Cluny in Paris
Der beeindruckende Innenhof des Musee de Cluny in Paris (Foto: Bigstock)

16. Die Katakomben von Paris

Katakomben von Paris (Foto: Bigstock)

Im 17. Jahrhundert wuchs Paris rasant zur Millionenmetropole. In Folge wurden der Platz für Bestattungen knapp. Also wurde nach einem ein sogenanntes Beinhaus gesucht, die Gebeine der Verblichenen überführt werden sollten.

Die Lösung bestand darin, die Toten in die Kalksteinminen aus dem Mittelalter unter der Stadt zu überführen. Die etwa Knochen von rund sechs Millionen Menschen wurden zunächst zufällig gestapelt, doch der Ingenieur Louis-Etienne Héricart de Thury beschloss, die Katakomben zu einem sehenswerten Mausoleum zu machen. Er ließ die Oberschenkelknochen und Schädel in flotten, dekorativen Mustern anordnen.

Der Eingang liegt an der Place Denfert-Rochereau im 14. Arrondissement von Paris. Dort erfolgt der Abstieg über 130 Stufen in den Untergrund. Für die Begehung der zwei Kilometer langen Route durch die Katakomben dauert etwa 45 Minuten. Aber Vorsicht, in dem gruseligen Labyrinth aus Tunneln verirren sich immer noch Menschen!

17. Parc des Buttes-Chaumont

Parc des Buttes Chaumont, Paris
Parc des Buttes Chaumont, Paris (Foto: Bigstock)

Der Parc des Buttes-Chaumont im Nordosten von Paris ist einer der romantischsten Parks in der Stadt. Auf dem ca. 25 Hektar großen Landschaftsgarten englischen und chinsesischen Stils gibt es einen künstlich angelegten See, den Lac Buttes Chaumont. Über eine Hängebrücke gelangt man zu seiner beeindruckenden Belvedere Insel, auf der in 30 Metern Höhe der wunderschöne Sybillentempel (nachempfunden dem gleichnamigen Tempel in Rom) steht. Von hier aus hat man einen großartigen Ausblick auf die weit entfernte Katedrale Sacré-Coeur. Spätestens hier wäre es Zeit, seine Angebetete fest in den Arm zu nehmen, denn sie könnte ja herunterfallen.

Auch sehenswert ist eine versteckte Grotte mit Wasserfall und bis zu 8 Meter großen Stalaktiten. Es gibt auch einige Cafés und ein kostenloses öffentliches W-Lan Netz im Parc des Buttes-Chaumont.

Im Gegensatz zu anderen Parks in Paris dürfen hier die Grünflächen betreten werden. Bei sonnigem Wetter sind die Pariser schnell in Picknicklaune und dann muss man damit rechnen, kaum noch ein freies Plätzchen auf dem Rasen zu finden.

18. Galeries Lafayette Haussmann

Galeries Lafayette Haussmann, Paris
Galeries Lafayette Haussmann, Paris (Foto: Bigstock)

Das Luxuskaufhaus Galeries Lafayette Haussmann besteht schon seit dem Jahr 1894. Die drei kolossalen Gebäude befinden sich am berühmten Pariser Boulevard Haussmann und bilden das Stammhhaus der Warenhauskette Galeries Lafayette. Das Kaufhaus ist eines von den „Grands Magasins“ von Paris, in denen man schon im 19. Jahrhundert Mode von der Stange kaufen konnte. Vorher ließ sich die Pariser Bourgeoisie Kleidung nur beim Schneider anfertigen.

Mit rund 25 Millionen Kunden pro Jahr erwirtschaftet das Geschäft einen Umsatz von 1,8 Milliarden Euro im Jahr. Das ist mehr als das Londoner Harrods oder das New Yorker Bloomingdale’s. Bemerkenswert ist das Kaufhaus wegen seiner wunderschönen Jugendstilarchitektur. Zudem finden in dem Pariser Stammhaus das ganze Jahr über Ausstellungen und Veranstaltungen statt. Und, wie sollte es anders sein, gibt es auch eine ganze Etage voller Cafés und Restaurants, um eine ausschweifende Shoppingtour gehörig ausklingen zu lassen.

Galeries Lafayette Haussmann, Paris
Galeries Lafayette Haussmann, Paris (Foto: Bigstock)

19. Place de la Concorde

Place de la Concorde, Paris
Place de la Concorde, Paris

Der größte Platz von Paris wurde 1755 geplant und 1772 zwischen den Champs-Elysées und dem Tuileries-Garten fertiggestellt. Auf ihm sollte die Reiterstatue Ludwigs XV. stolz präsentiert werden, deshalb wurde er zunächst auch Place Louis XV. genannt.

Doch die Zeiten änderten sich bald und die Reiterstatue von Ludwig XV. wurde 1789 demontiert und der Platz wurde zum Place de la Révolution. Eine Guillotine wurde aufgestellt, an der Größen des französischen Adels hingerichtet wurden, darunter Ludwig XVI. und Marie Antoinette.

Heute sind die Brunnen, die während der Regierungszeit von Louis-Philippe in den 1830er Jahren entstanden sind und der 3.500 Jahre alte Obelisk die Hauptattraktionen des Platzes.

20. Petit Palais

Petit Palais, Paris
Petit Palais, Paris

Das Petit Palais wurde 1900 für die Weltausstellung Exposition Universelle erbaut. Es befindet sich gegenüber dem Grand Palais, zwischen Pont Alexandre III. und den Champs-Élysées. Das trapezförmige Gebäude ist ganz nach  Beaux-Arts-Stil reich an prunkvollen Verzierungen an Fassade und im Innenhof.

Im Inneren befindet sich das Kunstmuseum der Stadt Paris, das durchaus mit den vielen anderen kulturellen Sehenswürdigkeiten in der Nähe mithalten kann. Die Ausstellung zeigt mit 1.300 Exponaten die gesamte Kunstgeschichte von der Antike bis zum 21. Jahrhundert.

Gezeigt werden die Kunstwerke der alten Meister wie Poussin, Rubens und Rembrandt sowie eine komplette Zeitleiste der französischen Malerei des 19. Jahrhunderts von Ingres bis Cézanne über Delacroix, Monet, Courbet, Sisley und Pissarro.

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