Mücken, Spinnen, Skorpione: Diese 10 Gifttiere sind nach Deutschland eingewandert

10Die Gartenameise

Gartenameise Lasius neglectus www.AntWeb.org, CC BY 4.0, Link

Die Gartenameise stammt aus der türkischen Schwarzmeer-Region. Inzwischen wurde sie wurde sie z.B. mit Kübelpflanzen nach Europa eingeschleppt.

Wenn man einem ihrer Nester zu nahe kommt, können sie auch Menschen angreifen, um ihr Revier zu verteidigen. Dabei verletzen sie die Hautoberfläche mit ihren Beißwerkzeugen oder fügen dem vermeintlichen Angreifer mit der in ihrem Säure-Sekret schmerzhaft brennende Hautverletzungen zu. Die Folge sind gerötete Haut aber auch Pusteln oder Quaddeln können entstehen.

Die Bisse sind oft schmerzhaft, sind jedoch in den meisten Fällen bereits nach kurzer Zeit nicht mehr zu spüren.

Durch globale Erwärmung überleben immer mehr Insekten die milden Winter und wandern in nördliche Gebiete. Diese giftigen Krabbeltiere aus Südeuropa könnten Euch gefährlich werden.

1Ammen Dornfingerspinne

Europas gefährlichste Giftspinne, der Ammen-Dornfinger, ist eigentlich im warmen Mittelmeerraum beheimatet. Doch inzwischen breitet sich die Art über ganz Deutschland aus.

Während man früher in Mitteleuropa eher selten auf den Ammen-Dornfinger traf, muss man zunehmend damit rechnen, dem Ammen-Dornfinger zu begegnen. Infolge der Klimaerwärmung ist er vom Mittelmeer zu uns gewandert.

Der Ammen-Dornfinger ist eine der wenigen Spinnenarten in Europa, deren Nervengift tatsächlich gefährlich werden kann. Ein Biss ist ähnlich schmerzhaft wie ein Wespen- oder Bienenstich. Das Spinnengift kann Schwindel, Erbrechen, leichtes Fieber oder Kreislaufversagen auslösen.