Auto

[:de] Winter 2019: Testfahrt im Volvo V60 Cross Country und Volvo V60 R-Design[:]

[:de]Auch in diesem Jahr lud Volvo wieder ein illustres Ensemble an Journalisten, Bloggern, Influencern und sonstigen Autoverstehern in die deutsch-österreichische Bergwelt rund um Salzburg und Berchtesgaden ein. Die äußeren Bedingungen hätten nicht besser sein können: Die starken Schneefälle der vergangenen Wochen türmten sich zu meterhohen Wänden an den Straßenrändern auf, dazu ein strahlend blauer Himmel und ein Maximum an Sonnenschein, das zu dieser Jahreszeit möglich ist.

In dieser perfekten Umgebung präsentierte Volvo den fast ebenso gut gelungenen, neu gestylten V60 in der R- und Crosscountry-Version. Über zwei Tage durften wir die Autos auf Herz und Nieren prüfen und konnten wiederum sowie die Alltagstauglichkeit auf herkömmlicher Straße als auch das sportliche Erlebnis auf dem Schneeparkours in Faistenau genießen.

Volvo V60 R-Design und Cross Country        Foto: Volvo

Obwohl schon im 12. Jahr wurde die maßgebliche Neuerung der Volvo Winter Testfahrten schon bei der Anreise bewusst: Die Tour startete dieses Mal am Flughafen in Salzburg, bewegte sich dann entlang mehrerer Seen im landschaftlich reizvollen Salzburger Umland und endete am ersten Tag schon traditionell im winterlichen Berchtesgaden. Vor den Annehmlichkeiten des Kempinski Hotels standen aber zunächst die ersten Fahrerlebnisse auf vielfältigen Straßenabschnitten.

Mit dem Volvo V60 auf Testfahrt

Der V60 zeigte sich hier dynamisch im Fahrverhalten ohne die Trägheit an den Tag zu legen, die wir beim ersten Anblick des neuen Fahrzeugs befürchtet hatten. Im Gegensatz zu unserer Streckenerfahrung vor 2 Jahren gelang es uns in diesem Jahr, ohne zeitraubende Abstecher ins Gelände den vereinbarten Zielort rechtzeitig zu erreichen. Das ist aber ehrlicherweise nicht auf den sehr deutlich verbesserten Fahrassistenten zurückzuführen, sondern ist wahrscheinlich der Tatsache geschuldet, dass wir uns dieses Mal einfach etwas disziplinierter an das vorgegebene Fahrtenbuch gehalten haben. Vielleicht sind wir aber auch einfach wieder zwei Jahr älter geworden, wobei festzuhalten ist, dass sich das Markenerlebnis Volvo schon längere Zeit nicht mehr vorrangig auf Fahrer im gesetzteren Alter beschränkt und sich auch bemüht, neue, zeitgemäße Vertriebs- und Werbekanäle zu bedienen.

Volvo V60 R-Design        Foto: Volvo

Das abendliche Pressebriefing wurde in diesem Jahr vom Geschäftsführer Volvo Deutschland, Herrn Bauch, eröffnet. Er vermittelte einen Überblick über den Gesamtzustand des Unternehmens, die Produktentwicklungen und natürlich auch einen Ausblick auf 2019 und darüber hinaus. Erwartungsgemäß kam es zu kritischen Fragen zur Dieselvermeidungs- und Elektroaufbau-Strategie des Unternehmens.

Einigermaßen dem immer noch leicht vorherrschenden Image der Marke folgend, zeigt sich das Management von Volvo den traditionellen Werten, sprich: Motoren, verpflichtet und bewegt sich unserer Einschätzung nach bislang noch mit angezogener Handbremse in die neue Antriebswelt. Auch die zunehmende Verschmelzung des Autos mit der virtuellen Internetumgebung wird noch nicht konsequent gedacht und erst recht nicht umgesetzt. Insgesamt zeigt sich das Volvo-Management aber mit dem Geschäftsverlauf gemessen am Anteil an den Neuzulassungen sehr zufrieden.

Typisches Volvo-Interieur: Edel, funktional und stilsicher     Foto: Volvo

Dies mag auch am erneut sehr gelungenen Design der Baureihe liegen. Schon lange hat Volvo das Kastige in der grundlegenden Designlinie abgelegt. Die Linienführung und besonders die neu verfügbaren Farbkombinationen bei der V60-Reihe unterstreichen die Dynamik, die sich beim Fahrverhalten insbesondere am zweiten Tag der Testfahrten dann auch wieder erkennen ließ.

Fahrspaß unter Anleitung im Volvo V60

Bei erneut optimalen Bedingungen durften wir wieder einige Runden auf dem Schneeparkours im wunderschönen Faistenau driften. Unter fachkundiger Anleitung konnte auch der fahrtechnisch weniger begabte Teil unserer Abordnung seinen Spaß haben. Der nahe am Profilevel fahrende Teil hingegen reizte das gesamte Potenzial von Fahrzeug und Strecke aus und zeigte sich sehr zufrieden. Unerwartet wenige der Teilnehmer drehten auf dem Parkour ihre Runden, was möglicherweise auch einfach dem herrlichen Sonnenschein geschuldet war. Wobei: Dank Panorama-Glasdach ließ sich prinzipiell ja beides genießen, der Fahrspaß und das grandiose Wetter.

Volvo V60 Cross Country       Foto: Volvo

Und wenn es dann am schönsten ist, ist es auch schon wieder vorbei. Dank der geänderten Routenführung in diesem Jahr war der Zielort am Salzburger Flughafen in nur wenigen Minuten und gegenüber dem letzten Mal ohne Stau an der Grenze problemlos erreichbar. Und fast mit etwas Wehmut trennten sich dann wieder die Wege des V60 von unseren.
Aber bekanntlich sieht man sich ja immer zwei Mal![:]

Advertisement