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Die 14 gruseligsten und berüchtigsten Schlösser in Europa

Es besteht kein Zweifel, die imposanten Schlösser in Europa sind eine Schönheit. Oft rufen Schlösser natürlich auch ein Gefühl von Dunkelheit und Vorahnung hervor, auch wenn man gar nicht verfolgt wird. Manche Burgen haben eine so dunkle Geschichte oder einen so traurigen Ruf, dass selbst Jahrhunderte später das Gefühl des Untergangs über ihnen schwebt. Doch überraschenderweise sind die gruseligsten Schlösser auch die meist besuchten in Europa.

Wenn du dich für die Geschichte alter Schlösser in Europa interessierst, dann solltest du nach Österreich, Deutschland, Rumänien oder England reisen. Denn hier findest die interessantesten und meist besuchten Schlösser der Welt.

1. Schloß Bran (Dracula’s Anwesen in Rumänien)

Die meisten kennen die Geschichte von Dracula, dem Vampir. Obwohl das Schloss keine Vampire beherbergt und auch nie hat, wird es mit den fiktiven Charakteren und Ereignissen in Verbindung gebracht.

Schloß Bran befindet sich in Siebenbürgen in Rumänien. Die Burg wurde nach dem Herrscher Vlad III. Dracul benannt. Der Sohn von Vlad II. wurde bei einem Konflikt mit dem osmanischen Sultan als Faustpfand in der Festung Egrigöz festgehalten. Während der Haft als türkische Geisel soll er des Öfteren wegen seines dickköpfigen und störrischen Verhaltens ausgepeitscht worden sein, was sich negativ auf seine Persönlichkeit auswirkte.

Nachdem Vlads Vater von aufständischen Bojaren ermordet und sein Bruder von politischen Widersachern mit glühenden Eisenstangen geblendet und danach lebendig begraben worden war, entwickelte sich „Der Sohn des Drachen“ zu einem gnadenlosen Tyrann.

Es gibt jedoch einige Spekulationen darüber, ob Vlad überhaupt jemals in Schloss Bran gelebt hat. Aber das hält die Leute nicht davon ab, von der Burg fasziniert zu sein. Dracula’s Schloss bleibt vermutlich ein Lieblingsplatz der Lebenden und der Toten.