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Die 20 skurrilsten Touristen-Attraktionen der Welt

17Oscar Wildes Grabstein küssen, Paris

Mit rund 3,5 Millionen Besuchern im Jahr ist der Cemetière du Père-Lachaise eine der meist besuchten Sehenswürdigkeiten in Paris. Ganz in der Nähe des Grabes von Doors-Sänger findet man hier auch die letzte Ruhestätte des irischen Dramatikers Oskar Wilde, der im Alter von 46 Jahren verarmt in einem Pariser Hotel gestorben war.

Über Jahre hinweg hatten Verehrer und vor allem Verehrerinnen des Schriftstellers sein Grabmal mit vor Lippenstift triefenden Küssen verziert. Das ist nicht nur eklig – sondern auch schädlich für das Gestein!  Fett aus dem Lippenstift war in den Stein gesunken und bei jeder Reinigung verschwand mehr Stein.

Deshalb wurde 2011 dieses Ritual verboten und um potenzielle Gesetzesbrecher davon abzuhalten, trotzdem ihre Geruchsmarke zu hinterlassen, wurde eine Glasscheibe installiert.

Auch die letzte Ruhestätte des Doors-Sängers Jim Morrison  zieht täglich hunderte Besucher an. Ganz zum Unmut der Friedhofsverwaltung gibt es hier ebenfalls immer wieder Probleme mit Vandalismus. An Morrisons Grab wird viel Alkohol getrunken und Haschisch geraucht. Jedoch noch schlimmer ist, dass die Ruhe gelegentlich durch Paare gestört wird, die Sex auf benachbarten Grabsteinen haben.