Städte in Südspanien: Die 10 schönsten Orte in Andalusien

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5. Almeria

Almería ist eine Hafenstadt im Süden Spaniens und die Provinzhauptstadt der gleichnamigen Region in Andalusien. Wegen dem trockenen Wüstenklima hat die Gegend eine ähnliche Vegetation wie Kalifornien. Deshalb dienten die wunderschönen Strände und die von Vulkangestein geprägte Landschaft als Kulisse für viele Filme und einige Western.

Seine unberührten Strände fernab von den üblichen Touristenhorden sind der ideale Ort, der Hektik des Alltags zu entfliehen. Bekannt als einer der wärmsten Flecken in ganz Spanien, kann man hier das ganze Jahr über den Sonne tanken und das Meer genießen. Die schönsten Strände findet man im nahe gelegenen Naturpark Cabo de Gata.

Die ansonsten sehr lebendige, typisch spanische Stadt hat seine Glanzzeit zur Zeit der Mauren erlebt. Noch heute erinnert die mächtige Festung Alcazaba daran. Das maurische Bauwerk thront auf einem Felsen über der Stadt und bietet einen tolle Ausblick über die Bucht.

6. Murcia

Mit 430.000 Einwohnern gehört Murcia ohne Zweifel zu den größten Städten Spaniens. Die Universitätsstadt im Südosten Spaniens gehört zu den heißesten Orten in Europa. Aufgrund der enormen Hitze ist Landwirtschaft in der Gegend  schwierig. Deshalb zählt der Tourismus zu den mittlerweile zu den Haupteinnahmequellen der Stadt.

Zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten zählt ohne Zweifel die Kathedrale de Santa María. Das prachtvolle Bauwerk wurde über mehrere Jahrhunderte immer weiter ausgebaut. Mit einer Vielzahl von Türmen und Statuen vereint die Kathedrale verschiedene Baustile in sich.

7. Tarifa

Tarifa ist die südlichsten Stadt Spaniens und liegt an der Meerenge von Gibraltar. Die Hafenstadt liegt nur 14 Kilometer von der Küste Marokkos entfernt. Aufgrund seiner geografischen Lage wird die Stadt auch “Die Stadt der Winde” genannt. Vom Mittelmeer bläst der Poniente und vom Atlantik der Levante.

Vor allem die westlich von Tarifa gelegenen Strände üben eine magische Anziehungskraft auf erfahrene Wind- und Kitesurfer aus. Das ganze Jahr über zählt die Costa de la Luz wegen seiner stetigen Winde als bestes Reiseziel für Surfer. Doch auch die historische Altstadt und der Hafen sind sehr sehenswert. An klaren Tagen kann man bis zur Küste Nordafrikas hinüberschauen.

8. Cadiz

Cadiz ist eine Hafenstadt an der südlichen Atlantikküste Spaniens. Die Stadt befindet sich auf einer Landzunge im Südwesten des Landes und ist fast allseitig vom Meer umschlossen. Aufgrund seiner strategisch wichtigen Lade für Handel und Seefahrt, wurde Cadiz schon vor 3000 Jahre von phönizischen Kauffahrern gegründet.

Nach dem Untergang des Römischen Reiches war das alte Cadiz in verschiedene Kriege verwickelt. Es wurde mehrfach zerstört, erfand sich aber immer wieder neu. Noch heute kann man im Castillo de San Sebastian die gewaltigen Befestigungsmauern sehen, die zum Schutz vor Mauern, Wikingern und Piraten errichtet wurden.

Nach der Entdeckung Amerikas wurde Cádiz zu einem der bedeutendsten Orte des spanischen Seehandels. Vom Massentourismus noch nicht ganz so überlaufen hat Cadiz viel von seinem Charme der alten Welt bewahrt. Zudem bekommt man auf den Märkten eine Fülle von frischen Produkten und Meeresfrüchten.

9. Marbella

Marbella ist eine verträumte Küstenstadt an der Costa del Sol. Bekannt für sein angenehm sonniges Klima und seine traumhaften, feinsandigen Strände war war die Stadt an  der südspanischen Mittelmeerküste früher Treffpunkt der Schönen und Reichen. Heute wird Marbella immer mehr zum Paradies für deutsche Rentner.

Die Mischung aus Meer, Gebirge und Fischerdorfidylle zieht jedes Jahr Promis, Künstler und manchmal auch noch Superreiche aus aller Welt an. Sehenswert sind neben dem schönen Strand die engen, verwinkelten Gassen der Altstadt mit ihren weiß getünchten Häuschen. Ein Gewirr aus Geschäften, Restaurants und kleinen blumengefüllten Balkonen versprühen eine wunderbare Urlaubs-Atmosphäre. Auf dem zentralen Plaza de los Naranjos stehen zahlreiche Orangenbäume, die einst von den Mauren mit ins Land gebracht wurden.

Der Plaza de los Naranjos in Marbella – Quelle: Wikipedia

10. Nerja

Blick auf den Strand in Nerja, Costa del Sol, Andalusien, Spanien
Blick auf den Strand in Nerja, Costa del Sol, Andalusien, Spanien

Nerja ist eine weitere wunderschöne Küstenstadt an der Costa del Sol. Die südspanische Stadt ist bekannt für seine märchenhaften Höhlen, glitzernden Sandbuchten und atemberaubenden Aussichtspunkte auf das Meer. Die Küstenpromenade von Nerja wird auch der Balcón de Europa genannt. Sie führt auf Felsvorsprüngen bis in die umliegenden Berge hinauf mit einem grandiosen Blick auf sonnige Sandstrände und Felsenbuchten.

Etwa fünf Kilometer nördlich befinden sich die Höhlen von Nerja. Hier kann man den größten Stalagmiten der Welt und eine Sammlung von 6 jahrtausendealte Neandertaler-Gemälden bewundern. Ansonsten ist Nerja eine ausgesprochen andalusische Stadt mit engen gepflasterten Gassen, köstlichen Tapasbars und weiß getünchten Häusern.”]

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