London ist nicht perfekt. Es regnet, es ist teuer, die Leute entschuldigen sich, wenn du sie anrempelst. Und genau das macht es zum besten Witz, den man sich vorstellen kann. Hier sind die 25 Dinge, die man tun sollte – priorisiert nach der Wahrscheinlichkeit, dass man danach denkt: „Das war eigentlich gar nicht so übel“ (oder: „Ich brauche dringend einen Drink“).
Hier die Must-do für 95 % der Besucher (die Klassiker, bei denen man kurz innehält und denkt: „Na gut, das ist schon ziemlich beeindruckend“)
Ein gigantisches Rad, das langsam dreht, damit man in 30 Minuten begreifen kann, wie winzig man im Verhältnis zu Big Ben eigentlich ist. Der Ausblick ist atemberaubend – besonders wenn man bedenkt, dass man dafür £39 bezahlt hat, um im Kreis zu fahren. Tipp: Sonnenuntergang. Dann sieht es aus, als würde die Stadt in Flammen stehen, was sie ja auch irgendwie tut.
Tipp: Bucht online, im Internet kosten die Tickets NUR £29 (34 Euro)
Hier marschieren Männer in roten Jacken und Bärenfellmützen herum, als wäre das eine vernünftige Art, den Vormittag zu verbringen. Es ist absurd, pompös und kostenlos (von außen). Wenn man früh kommt, kann man sogar die Enten im Teich beobachten, die deutlich entspannter wirken als die Touristen.
Big Ben ist eigentlich gar nicht Big Ben, sondern Elizabeth Tower. Das ist genau die Art von pedantischer Wahrheit, die einem das Leben schwer macht. Die Abbey ist wunderschön, voller toter Könige und Krönungen – und kostet £29, um reinzukommen. Draußen ist es gratis und man kann Churchill anstarren, der zurück starrt.
Ein Haufen alter Steine, in dem Kronjuwelen liegen, die teurer sind als dein gesamtes Leben. Die Beefeater erzählen Witze, die älter sind als die Krone selbst. Early Access buchen – sonst stehst du in einer Schlange, die länger ist als die Geschichte Englands.
(kostenlos) Hier lagern die Schätze der Welt, weil die Briten früher dachten: „Das sieht nett aus, das nehmen wir mit.“ Rosetta-Stein, Mumien, Elgin Marbles – alles da. Und gratis. Man kann stundenlang herumlaufen und so tun, als würde man etwas verstehen.
(beide gratis) Van Gogh, da Vinci, Picasso – in Gebäuden, die aussehen, als hätten Architekten versucht, die Schwerkraft zu beleidigen. Die Tate ist in einem ehemaligen Kraftwerk. Ironie-Level: Maximum.
Die Themse ist braun, kalt und voller Geheimnisse. Vom Boot aus sieht alles besser aus – besonders abends, wenn die Lichter angehen und man sich einbildet, poetisch zu sein. £14–£22. Bring einen Schirm, falls es regnet. Es regnet immer.
Die Brücke, die jeder für die London Bridge hält. Man kann oben drüberlaufen und durch Glas nach unten schauen. Viele tun das. Die meisten überleben.
Achtung! Kein Glasboden auf der London Bridge: Die berühmte, historisch besungene London Bridge hat keinen Glasboden. Die Attraktion befindet sich auf der benachbarten, neugotischen Tower Bridge.
Ein riesiges Stück Grün, in dem Londoner so tun, als wären sie in der Natur. Schwäne starren dich an, als wüssten sie mehr als du. Kostenlos. Perfekt, um nachzudenken, warum man £39 für das Eye ausgegeben hat.
Kuppel-Aufstieg. Oben angekommen versteht man, warum Wren gesagt hat: „Si monumentum requiris, circumspice.“ Und dann keucht man: „Ja, wow.“
Hohe Priorität (wo man merkt, dass London eigentlich ganz nett sein kann, wenn man die richtigen Ecken trifft)
Mittlere Priorität (für die, die denken: „Vielleicht ist das Leben doch nicht ganz so schlimm“)
Nice-to-have (für die seltenen Momente, in denen man denkt: „Ich hab Zeit“)
| Kostenlos & genial | Mit Kindern (die sonst rebellieren) | Bei Regen (was immer ist) |
|---|---|---|
| British Museum | Natural History (Dinos!) | Alle Museen |
| Hyde Park | Harry Potter Foto | Thames Indoor Cruise |
| Tate Modern | Science Museum (Roboter) | Westminster Abbey |
Tag 1: Zentrum (Eye, Westminster, Cruise) – du fühlst dich wie ein Tourist.
Tag 2: Osten (Tower, British Museum) – du fühlst dich gebildet.
Tag 3: Parks & Viertel – du fühlst dich wie ein Einheimischer (bis du die Tube nimmst).
Fazit: London ist nicht perfekt. Es regnet, es ist teuer, die Leute sagen „sorry“ wenn du sie anrempelst. Aber genau das macht es zum besten Witz, den man sich vorstellen kann. Und der Witz lautet: Bleib. Es wird schon.
Don’t panic. Und nimm einen Schirm mit.