Die 25 besten Sehenswürdigkeiten in London 2026

London ist nicht perfekt. Es regnet, es ist teuer, die Leute entschuldigen sich, wenn du sie anrempelst. Und genau das macht es zum besten Witz, den man sich vorstellen kann. Hier sind die 25 Dinge, die man tun sollte – priorisiert nach der Wahrscheinlichkeit, dass man danach denkt: „Das war eigentlich gar nicht so übel“ (oder: „Ich brauche dringend einen Drink“).

Hier die Must-do für 95 % der Besucher (die Klassiker, bei denen man kurz innehält und denkt: „Na gut, das ist schon ziemlich beeindruckend“)

1. London Eye

Ein gigantisches Rad, das langsam dreht, damit man in 30 Minuten begreifen kann, wie winzig man im Verhältnis zu Big Ben eigentlich ist. Der Ausblick ist atemberaubend – besonders wenn man bedenkt, dass man dafür £39 bezahlt hat, um im Kreis zu fahren. Tipp: Sonnenuntergang. Dann sieht es aus, als würde die Stadt in Flammen stehen, was sie ja auch irgendwie tut.

Tipp: Bucht online, im Internet kosten die Tickets NUR £29 (34 Euro)

2. Buckingham Palace & Changing of the Guard

Wachablösung am Buckingham Palace

Hier marschieren Männer in roten Jacken und Bärenfellmützen herum, als wäre das eine vernünftige Art, den Vormittag zu verbringen. Es ist absurd, pompös und kostenlos (von außen). Wenn man früh kommt, kann man sogar die Enten im Teich beobachten, die deutlich entspannter wirken als die Touristen.

3. Westminster (Big Ben, Parliament, Abbey)

Der Palace of Westminster am Ufer der Themse

Big Ben ist eigentlich gar nicht Big Ben, sondern Elizabeth Tower. Das ist genau die Art von pedantischer Wahrheit, die einem das Leben schwer macht. Die Abbey ist wunderschön, voller toter Könige und Krönungen – und kostet £29, um reinzukommen. Draußen ist es gratis und man kann Churchill anstarren, der zurück starrt.

4. Tower of London

Der Tower of London war einst der Sitz der britischen Monarchie im historischen Zentrum Londons

Ein Haufen alter Steine, in dem Kronjuwelen liegen, die teurer sind als dein gesamtes Leben. Die Beefeater erzählen Witze, die älter sind als die Krone selbst. Early Access buchen – sonst stehst du in einer Schlange, die länger ist als die Geschichte Englands.

5. British Museum

Das Britische Museum in London

(kostenlos) Hier lagern die Schätze der Welt, weil die Briten früher dachten: „Das sieht nett aus, das nehmen wir mit.“ Rosetta-Stein, Mumien, Elgin Marbles – alles da. Und gratis. Man kann stundenlang herumlaufen und so tun, als würde man etwas verstehen.

6. National Gallery & Tate Modern

Die Tate Modern und die Millennium Bridge in dichtem Nebel. Luftaufnahme von St. Paul’s, London.

(beide gratis) Van Gogh, da Vinci, Picasso – in Gebäuden, die aussehen, als hätten Architekten versucht, die Schwerkraft zu beleidigen. Die Tate ist in einem ehemaligen Kraftwerk. Ironie-Level: Maximum.

7. Kreuzfahrt auf der Themse

Die Themse ist braun, kalt und voller Geheimnisse. Vom Boot aus sieht alles besser aus – besonders abends, wenn die Lichter angehen und man sich einbildet, poetisch zu sein. £14–£22. Bring einen Schirm, falls es regnet. Es regnet immer.

8. Tower Bridge

Die Tower Bridge in London

Die Brücke, die jeder für die London Bridge hält. Man kann oben drüberlaufen und durch Glas nach unten schauen. Viele tun das. Die meisten überleben.

Der Glasboden der Londoner Tower Bridge ist extrem sicher und könnte theoretisch das Gewicht mehrerer Londoner Taxis oder Elefanten tragen.

Achtung! Kein Glasboden auf der London Bridge: Die berühmte, historisch besungene London Bridge hat keinen Glasboden. Die Attraktion befindet sich auf der benachbarten, neugotischen Tower Bridge.

9. Hyde Park

Blick vom Wellington Arch auf den Haupteingang zum Hyde Park in London

Ein riesiges Stück Grün, in dem Londoner so tun, als wären sie in der Natur. Schwäne starren dich an, als wüssten sie mehr als du. Kostenlos. Perfekt, um nachzudenken, warum man £39 für das Eye ausgegeben hat.

10. St. Paul’s

St. Paul’s Cathedral, London

Kuppel-Aufstieg. Oben angekommen versteht man, warum Wren gesagt hat: „Si monumentum requiris, circumspice.“ Und dann keucht man: „Ja, wow.“

Hohe Priorität (wo man merkt, dass London eigentlich ganz nett sein kann, wenn man die richtigen Ecken trifft)

  1. Covent Garden – Straßenkünstler, die besser sind als das, was man für Geld bekommt.
  2. Piccadilly Circus – Neonlichter, die blinken wie ein betrunkener Weihnachtsbaum.
  3. Oxford Street – Shopping, bis der Geldbeutel schreit. Selfridges zur Weihnachtszeit: magisch und teuer.
  4. Natural History / Science / V&A – Dinos, Roboter, Kleider. Gratis. Bei Regen der beste Ort der Welt.
  5. Platform 9¾ – Harry-Potter-Fans schieben Gepäckwagen in Wände. Man lacht leise mit.

Mittlere Priorität (für die, die denken: „Vielleicht ist das Leben doch nicht ganz so schlimm“)

  1. Camden Market – Streetfood aus mindestens drei Kontinenten gleichzeitig.
  2. Shoreditch + Brick Lane – Street-Art und Currys, die das Leben retten.
  3. Soho – Bars, in denen man sich cool fühlt, bis man die Rechnung sieht.
  4. Chinatown – Dim Sum. Das ist alles, was man wissen muss.
  5. Hampstead Heath – Gratis Skyline-Blick. Parliament Hill: der Ort, an dem man versteht, warum manche Leute nach London ziehen.

Nice-to-have (für die seltenen Momente, in denen man denkt: „Ich hab Zeit“)

  1. Harrods – Food Hall wie ein Palast. Kaufe Kaviar, nur um zu beweisen, dass du es kannst.
  2. The O2 – Dachklettern. Weil warum nicht.
  3. Brixton – Multikulti-Essen, das nach Abenteuer schmeckt.
  4. Baker Street – Sherlock. Natürlich.
  5. London bei Nacht – Die Stadt leuchtet. Rooftop-Bars. Sky Garden (gratis, aber buchen!). Man fühlt sich fast wichtig.

Kurze Tabelle, weil das Leben Tabellen mag

Kostenlos & genial Mit Kindern (die sonst rebellieren) Bei Regen (was immer ist)
British Museum Natural History (Dinos!) Alle Museen
Hyde Park Harry Potter Foto Thames Indoor Cruise
Tate Modern Science Museum (Roboter) Westminster Abbey

3-Tage-Plan, der nicht scheitert (meistens)

Tag 1: Zentrum (Eye, Westminster, Cruise) – du fühlst dich wie ein Tourist.
Tag 2: Osten (Tower, British Museum) – du fühlst dich gebildet.
Tag 3: Parks & Viertel – du fühlst dich wie ein Einheimischer (bis du die Tube nimmst).

Fazit: London ist nicht perfekt. Es regnet, es ist teuer, die Leute sagen „sorry“ wenn du sie anrempelst. Aber genau das macht es zum besten Witz, den man sich vorstellen kann. Und der Witz lautet: Bleib. Es wird schon.

Don’t panic. Und nimm einen Schirm mit.